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FEATURED COMPOSERS
Svoboda, MikeMusic for Trombone, Piano and Percussion (2011) 14'


Territory
This work is available from Boosey & Hawkes der ganzen Welt.

World Premiere
6/28/2011
Ravensburg
Frederic Belli, trombone / Johannes Fischer, percussion / Nicholas Rimmer, piano


Composer's Notes      English
Die meiste meiner Werke den letzten Jahren hatten programmatische oder aussermusikalische Bezüge: Sie sind Teil eines Konzertprograms mit einem dramaturgischen Mehrwert, beispielsweise die Fünf Kanonstudien für Posaune und Akkordeon (2006) aus dem Konzertzportrait Der Phonometrograph Erik Satie, oder sind Auftragswerke für bestimmte Anlässe wie Innner Antiphony – Fanfare für Orchester und zwei Schlagzeuger (2010) zur Eröffnung des Schumannjahrs. Aber eigentlich, wenn ich eigene Wünsche erfüllen darf, dann schreibe ich lieber absolute Musik – Musik, die sich auf sich selbst bezieht, die keiner aussermusikalischen Dramatugie versklavt ist. Meine Music for Trombone and Orchestra (2010) ist so ein Werk, ein "Wunschkind" und für mich absolute, "pure" Musik. Weil ich diese Music for Trombone, Piano, and Percussion (2011) direkt nach dem ähnlich betitelten Wunschkind habe komponieren müssen – eigentlich während ich das Werk für Orchester selber geübt habe –, wollte ich aus praktischen Gründen einen Ableger züchten, eine Art Reduktion für Trio ausschreiben. Jedoch beim Komponieren hörte ich in der Kombination der drei Instrumente so viele neue, interessante Klang- und Stukturmöglichkeiten, die ich erforschen wollte, dass ich von dieser ersten Idee wegkam und eine Musik schrieb, die dann doch nur sehr wenig mit dem vorangehenden Werk zu tun hatte. Auch wenn die Music for Trombone, Piano, and Percussion ein Auftragswerk ist – wofür ich dem Trio sehr danke –, ist es auch ein "Wunschkind", bei dem ich mich ausnahmweise künstlerisch austoben durfte. Als Interpret kann man Werke in ein "Preis-Leistungs"-Verhältnis einstufen: Wie viel muss man üben im Verhältnis zu wie viel Musik kommt dabei heraus. Bei diesem Trio fällt das Verhältnis für die Spieler wohl nicht so vorteilhaft aus... Es ist, fürchte ich, recht schwer und geht oft an die Grenzen der Lautstärke und der Geschwindigkeit. Ich bin den drei jungen vitalen Musikern Frederic Belli, Johannes Fischer und Nicholas Rimmer für ihre Extraportion Mühe sehr dankbar!
Mike Svoboda, Juni 2011




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