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FEATURED COMPOSERS
Neuwirth, OlgaRemnants of songs... an Amphigory (2009) 20'
for solo viola and orchestra

Scoring
2(I=picc).2.2(I=Ebcl,II=bcl).bhn.2-2.2.2.0-perc:I(1-2players)=tam-t(med)/rattle(sm)/tgl(med)/SD/cymbal set/tom-t(med)/2gongs(A,f)/timp(D)/vib; II(1-2players)=susp.cym(med)/rattle(med)/glsp/t.bells/steel dr/2gongs(Bb,eb)/BD(with cym)-harp-cel-strings(8.8.6.6.4); fl1,fl2,ob1,ob,bn2 also mouth org .
Abbreviations (PDF).

Territory
This work is available from Boosey & Hawkes der ganzen Welt.

World Premiere
10/10/2009
Helmut-List-Halle, Graz
Antoine Tamestit, viola / Radio-Symphonieorchester Wien / Peter Eötvös


Programme Note  
Mit ihrer Komposition Remnants of Songs … an Amphigory für Viola solo und Orchester hat Olga Neuwirth das vierte Werk vorgelegt, in dem sie sich auf sehr persönliche Art mit dem Verhältnis zwischen Solist und Orchesterkollektiv in der Tradition des Konzerts auseinandersetzt. Die Partitur, dem Andenken der amerikanischen Mäzenin Betty Freeman gewidmet, ist für den Bratschisten Antoine Tamestit entstanden. Ihr Titel bezieht sich in leichter Abwandlung auf die Publikation „Remnants of Song. Trauma and the Experience of Modernity in Charles Baudelaire and Paul Celan“, in dem Ulrich Baer den schockhaften und traumatischen Einfluss spezifischer geschichtlicher Erfahrungen auf künstlerisches Schaffen und kulturelles Gedächtnis untersucht, und kontrastiert ihn mit dem Begriff der „Amphigory“, der im Englischen als Bezeichnung für Nonsense-Gedichte oder unlogische Verse dient. Zwischen diesen beiden gegensätzlichen Polen von Ernst und spielerischer Leichtigkeit entfalten sich die fünf anspielungsreichen, im Sinne von Charakterstücken konzipierten Einzelsätze, in denen die Komponistin die Erfahrung von Vergangenheit und die Wahrnehmung von Gegenwart auf unterschiedliche Weise musikalisch bricht.
© Boosey & Hawkes (8/2009)

Repertoire Note      English

Press Quotes      English
„Die eigens für Antoine Tamestit geschriebene Solostimme ist in ihrer virtuosen Spannweite atemberaubend. Nach langen, lyrischen Bögen in der Bratsche setzt das Orchester mit exotischen perkussiven Effekten ein. Gelegentlich kommt es zu einem leichten Anflug von Tonalem und vage vertraut Scheinendem. Der erste Satz baut sich zu einem funkelnden Cha-Cha auf. Der schimmernd-schauerliche zweite Satz wird von gewaltigen, dissonanten Blechbläser-Akkorden unterbrochen, der dritte gekennzeichnet durch Glockenschläge, Sirenen, apokalyptische Trommeln und das Gefühl des Weltuntergangs, denen kurze rhythmische Muster und gelegentlich ein Anhauch von Tonalität gegenübergestellt sind. Der wunderschöne vierte Satz wird von einem großen, lyrischen Bratschensolo mit eingängiger Melodie dominiert. Der dialogische letzte Abschnitt, quasi in traditioneller Konzertform, baut sich zu einem kühnen, reich strukturierten Finale auf, das auf Mahler anspielt, dort, wo er am kitschigsten war. Das Werk ist aber völlig originell, erstaunlich komplex und schließlich auch absolut hörenswert und erhebend.“ (Larry L. Lash, MusicalAmerica.com, 0812.2009)

„Die Aura, die Pep und Sog im Großen vermittelt, schaffte Neuwirth mit ihrem aus der Lust an Allusionen, Verweisen und drastischer Groteske hemmungslos gesättigten Konzert.“ (Walter-Wolfgang Sparrer, Neue Zeitschrift für Musik, März/April 2010)




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