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Neue Partnerwerke zu Bachs Zyklus der Brandenburgischen Konzerte gab das Swedish Chamber Orchestra in Auftrag. Neben Steven Mackey, Olga Neuwirth und Mark-Anthony Turnage ist auch Brett Dean im Komponisten-Konsortium dieses "Brandenburg Project" vertreten.

Und wie könnte es bei Dean, dem exzellenten Bratscher, anders sein: Ausgangspunkt ist Bachs Brandenburgisches Konzert Nr. 6, in dem zwei Bratschen solistisch konzertieren.

Dean interessiert dabei besonders deren enge kontrapunktische Verflechtung, die nicht dem Dialogprinzip späterer Doppelkonzerte gehorcht, sondern die beiden Solostimmen untrennbar kanonisch ineinander verwebt – vor allem im 1. Satz, "wo die beiden Solisten hoquetieren, sich imitieren oder spiegeln, oft im Abstand von nur einer Achtel", sagt Dean. Er wolle "ein Einführungsstück gestalten, das direkt in das Brandenburgische Konzert Nr. 6 übergeht. Indem ich zwei kontrastierende Temperamente zwischen den Solisten etabliere, hoffe ich letztlich einen Punkt des Ausgleichs zwischen ihnen zu finden. Er soll uns in diese spezielle Art der engen kontrapunktischen Partnerschaft der Stimmen hineinführen, die Bachs Original innewohnt."

Neben Brett Dean selbst spielt Tabea Zimmermann einen der beieden Soloparts. Thomas Dausgaard dirigierte die Uraufführung am 8. Februar in Örebro; in gleicher Besetzung wird die deutsche Erstaufführung im Rahmen des diesjährigen RHeingau Musikfestivals stattfinden (Wiesbaden, 8. August).

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