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Detlev Glanerts Requiem zum Bosch-Jahr

(October 2016)

GlanertBoschNewsBNienhuis.jpg Die phantastische Welt des Hieronymus Bosch strahlt zu seinem 500. Geburtstag ungebrochene Faszination aus. An seinem Begräbnisort, der St.-Johannes-Kathedrale in s’Hertogenbosch, wird nun als Höhepunkt der Jubiläumsfeiern Detlev Glanerts Requiem für Hieronymus Bosch uraufgeführt.

Mit dem abendfüllenden Werk für Soli, Chöre und Orchester setzt Glanert seine langjährige Verbindung zum Concertgebouw-Orchester Amsterdam fort, das gemeinsam mit der Stiftung Jheronimus Bosch den Kompositionsauftrag erteilte. „Boschs Bilder sind universal", sagt Detlev Glanert, „er und seine Welt waren von dem Phänomen der Angst vor dem Bösen beseelt, das spielt auch heute eine große Rolle. Ich bewundere seine Bilder seit langem: ihren bizarren Detailreichtum, die Kombination von Heiligkeit und Sünde und ihre apokalyptische Wucht." Die tradierten Requiem-Texte kombiniert Glanert mit lateinischen Dichtungen des Mittelalters: „Boschs Seele – oder die eines anderen armen Sünders – wird vor das Weltgericht gerufen und der Sieben Todsünden angeklagt. Die sieben Teile des Requiems geben uns die Antwort hierauf." Solisten der Uraufführung am 04.11.2016 mit dem Niederländischen Rundfunkchor sowie dem Concertgebouw-Orchester unter der Gesamtleitung von Markus Stenz werden David Wilson-Johnson (Sprecher), Aga Mikolaj (Sopran), Ursula Hesse von den Steinen (Alt), Gerhard Siegel (Tenor) und Christof Fischesser (Bass) sein.


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Foto: Detlev Glanert vor der Sint Janskathedraal (© Ben Nienhuis)

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