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FEATURED COMPOSERS

Komponist Elliott Carter stirbt im Alter von 103 Jahren

(November 2012)

Boosey & Hawkes trauert um den amerikanischen Komponisten Elliott Carter, der am 5. November im Alter von 103 Jahren in New York gestorben ist.

Der Komponist Elliott Carter, international anerkannt als einer der angesehensten Vertreter der klassischen Musik in den USA, starb am 5. November im Alter von 103 Jahren in New York. Während seiner 75jährigen Karriere schrieb Carter 158 Werke – von frühen Meisterwerken wie etwa der Symphony No. 1 (1942) und der Holiday Overture (1944), bis hin zu den Dialogues II (2012), die am 25. Oktober an der Mailänder Scala uraufgeführt worden sind und ihre Deutsche Erstaufführung am 15. November in der Berliner Philharmonie mit Daniel Barenboim am Klavier und der Staatskapelle unter der Leitung von Zubin Mehta haben werden. Als sein letztes vollendetes Werk wird im Februar 2013 Instances für Kammerorchester in Seattle uraufgeführt.

Elliott Carter wurde am 11. Dezember 1908 in New York City geboren und zunächst von seinem Freund und Mentor Charles Ives ermuntert, die musikalische Laufbahn einzuschlagen. Er studierte in Harvard bei Walter Piston, später dann in Paris bei Nadia Boulanger.

Im Laufe seiner überaus produktiven Laufbahn erhielt Carter zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter zwei Mal den Pulitzer Preis – 1960 für sein zweites sowie 1973 für sein drittes Streichquartett, den Ernst von Siemens Musikpreis und den Prince Pierre Foundation Music Award. Carter war der erste Komponist, der die United States National Medal of Arts erhielt (1985) und gehört zu den wenigen Komponisten, die in die American Classical Music Hall of Fame gewählt wurden. Er wurde zwei Mal von der französischen Regierung ausgezeichnet: als Commandeur des Arts et Lettres sowie im September 2012 als Commandeur de la Légion d’Honneur.

Carter feierte seinen 100. Geburtstag am 11. Dezember 2008 in der New Yorker Carnegie Hall mit den Interventions, das vom Boston Symphony Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim als eine von vielen Würdigungen rund um den Globus aufgeführt wurde. So widmete das Tanglewood Festival 2008 der Musik Elliott Carters gleich eine ganze Reihe.

Die große Vielfalt seiner Musik hat zahllose Komponisten und Interpreten weltweit beeinflußt. Wir werden ihn vermissen und ihn als geistreichen, humorvollen und charmanten Künstler in Erinnerung behalten.

> Mehr Informationen über Carters Musik
> Carters Musik hören
> Carter über Carter Video Serie (2010)



Foto: Meredith Heuer

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