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Gleich drei brandneue Werke von Komponistinnen und Komponisten im Verlag von Boosey & Hawkes gelangen beim diesjährigen Festival ECLAT in Stuttgart erstmals zu Aufführung.

Zwei neue Werke für Blasinstrumente zeigen das ganze Spektrum der jeweils neu zu definierenden "Rollenverteilung" zwischen Solist und Orchester. Mike Svoboda wählte für sein Saxophonkonzert den launigen Titel Wittgenstein & Twombly. Ludwig Wittgenstein ist der Lieblingsphilosoph des Schweizer Saxophonisten Marcus Weiss – und der Maler Cy Twombly beschäftigt Svoboda seit langem. "Gerade die Gegenüberstellung der relativ klaren Logik Wittgensteins mit den scheinbar intuitiven, Graffiti-artigen Gemälden Twomblys ist ein sehr inspirierender Ausgangspunkt", so Mike Svoboda. Baldur Brönnimann dirigiert die Basel Sinfonietta bei der Uraufführung am 28.01.2018 in Basel. Als Koauftrag wird das Werk dann am 04.02. beim ECLAT Festival Stuttgart präsentiert.

Im gleichen Stuttgarter Konzert wird JEDER aus der Taufe gehoben. Iris ter Schiphorsts neues Stück, das unter Mitwirkung von Uros Roijko entstand, ist eine Hommage in Ton, Wort und Bild an den Kontrabassklarinettisten Theo Nabicht. "Grundlage der Komposition bilden Aufnahmen von Geräusch-Improvisationen des Solisten, die für Orchester transkribiert wurden. Auf diese Weise wird das Orchester streckenweise zu einer Art Meta-Kontrabassklarinette", sagt Iris ter Schiphorst. Die Premiere wird vom SWR Symphonieorchester unter Manuel Nawri gespielt.

Als drittes erlebt in Stuttgart am 03.02.2018 ein neues Werk seine Uraufführung, das Johannes Boris Borowski für das Trio Catch geschrieben hat: As if für Klarinette, Violoncello und Klavier. Der Komponist erläutert, dass er durch eine Formulierung von Dickens’ David Copperfield angeregt wurde – ein Großteil des Romans, insbesondere Copperfields Beschreibung der Kindheit und Jugendzeit, sei von einem spielerischen, oft erfrischend-naiven "Als-ob-Charakter" geprägt. Mit den Augen des Kindes erscheinen bekannte Dinge seltsam fremd. Routinen werden durchbrochen. In musikalischer Analogie versucht Borowksi darauf aufmerksam zu machen, dass "jedes musikalisches Material, jedes musikalische Element sein ganz eigenes (auch historisches) Umfeld mit sich bringt".

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