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Offenbach Edition Keck OEK in der Saison 2014/15

(April 2014)

Ihr fünfzehnjähriges Bestehen kann die Offenbach Edition Keck OEK 2014 feiern: Im Oktober 1999 hatte als erste Ausgabe der Reihe Orphée aux Enfers in Innsbruck Premiere in einer Inszenierung von Brigitte Fassbaender. Viele von Offenbachs wichtigsten Schöpfungen konnten seither in wissenschaftlich fundierter Gestalt für den modernen Musikbetrieb herausgegeben werden – populäre Werke ebenso wie zuvor kaum bekannte. Über 2.000 Bühnenaufführungen und viele CD- und Editionspreise umfaßt die bisherige Bilanz.

Spielzeit 2014/15

In den kommenden Monaten gelangen mehrere Neuinszenierungen von La Vie parisienne auf die Bühne: Das Theater Hof plant ab 19.12.2014 eine Serie der Fassung von 1873; die Wiener Volksoper bereitet in der Regie von Michiel Dijkema eine Produktion vor, die Teile des wiederhergestellten ursprünglichen 4. Aktes enthält. Die Hamburgische Staatsoper startet mit La Belle Hélène in die Saison 2014/15 (Regie: Renaud Doucet; musikalische Leitung: Gerrit Prießnitz), Trier bringt im November Orphée aux Enfers neu heraus. Das Festspielhaus Baden-Baden zeigt bei den Osterfestspielen 2015 in Kooperation mit den Berliner Philharmonikern, dem Theater Baden-Baden sowie der „Akademie Musiktheater heute" der Deutsche Bank Stiftung die Erstaufführung von Offenbachs Princesse de Trébizonde in der Ausgabe der OEK.

International

Beim Sommerfestival im französischen Bruniquel, wo OEK-Herausgeber Jean-Christophe Keck seit Jahren als Künstlerischer Leiter und Dirigent wirkt, wird 2014 die Opérette-bouffe Mesdames de la Halle gespielt. Keck präsentierte im März auch die Erstaufführung des drolligen Einakters Bagatelle beim Festival von Serre-Chevalier. Ein weiterer Schwerpunkt von Offenbach-Aktivitäten lag in den letzten Wochen in Großbritannien. So brachte die Garsington Opera eine Bühnenproduktion der abendfüllenden Opéra-comique Vert-Vert heraus.

Ein neues Juwel: Fantasio

Ein besonderes Glanzlicht erlebte die OEK Mitte Dezember in London mit der konzertanten Wiederaufführung der 1872 geschriebenen Opéra-comique Fantasio – ein Ereignis, das der Rekonstruktion von Les Fées du Rhin von wenigen Jahren in nichts nachsteht und einen neuen Blick auf die späte Schaffensphase Offenbachs eröffnet. Fantasio, auf einem Theaterstück Alfred de Mussets beruhend, kann nach jahrelanger sorgfältiger Sammel- und Editionstätigkeit nun erstmals in seiner vom Komponisten intendierten Gestalt, mit allen Varianten, rezipiert werden: „Dieses Revival offenbart ein Werk voll nuancierter Stimmungsumschwünge. Offenbachs Unbehagen, als populärer Spaßmacher abgestempelt zu sein, durchdringt die von feiner Melancholie charakterisierte Partitur. Sarah Conolly gab den Träumer Fantasio mit Understatement." (Tim Ashley, Guardian) Die hochkarätige Londoner Besetzung hat das Werk auch für CD eingespielt; diese erscheint im Herbst 2014 bei Opera Rara. Die deutsche Erstaufführung der neuen Ausgabe findet in szenischer Form am 13.12.2014 am Badischen Staatstheater Karlsruhe in der Regie von Bernd Mottl statt.


> Further information on Performance: La Princesse de Trébizonde (OEK critical edition)
> Further information on Work: Fantasio (OEK critical edition)



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