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Die Musikwelt feiert am 20.06.2019 den 200. Geburtstag eines der originellsten Komponisten seiner Zeit: JACQUES OFFENBACH.

Fulminant haben die Feierlichkeiten begonnen, mit denen die Musikwelt das Geburtstagskind des Jahres ehrt: Jacques Offenbach. Zwei äußerst originelle, seit ihren Uraufführungen nie mehr gespielte und nun wiederhergestellte Werke aus seiner Feder wurden der Öffentlichkeit präsentiert: die Anti-Totalitarismus-Oper
Barkouf in Straßburg und der Südsee-Einakter Oyayaye ou La Reine des îles in Köln, eine surreale Parabel auf den Künstler und sein Publikum. Und viele weitere Bühnen- und Konzert­aufführungen, CD- und Buch-Publikationen und andere mediale Würdigungen aller Art schlossen sich an.

Köln, die Geburtstadt des Komponisten, ist ohne Frage Zentrum des Jubiläums in Deutschland. Hier bündeln Stadt und Region zusammen mit der Kölner Offenbach-Gesellschaft unter dem Motto „Yes We Can Can“ Ausstellungen, Lesungen und natürlich allerlei Musikdarbietungen. Rund um den Geburtstag im Juni konzentriert sich das Geschehen auf mehrere große Konzerte: So am 16.06.2019 im Kölner Funkhaus mit dem Concerto militaire, gespielt von Bruno Philippe und dem Landesjugendorchester NRW unter Sebastian Tewinkel. Am 22.06. gibt das WDR Funkhausorchester unter Enrico Delamboye ein großes Geburtstagsprogramm, und quasi als Offenbach-Gruß an die Hauptstadt treten am 27.06. Gürzenich-Orchester und „Les Siècles“ unter François-Xavier Roth in der Berliner Philharmonie auf.

In Wien brachte am 04.06. das Radio-Symphonieorchester unter Johannes Debus den jüngsten Sensationsfund der bei Boosey & Hawkes erscheinenden Offenbach-Werkausgabe erstmals zu Gehör: das halbstündige Ballett Le Royaume de Neptune, das Offenbach für die Umarbeitung seines Orpheus zur Zauberoper 1874 schrieb und das bis dato verschollen war. Es wird in Kürze auch beim Label cpo auf CD erscheinen, eingespielt vom Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Ho­ward Griffiths. Weitere Geburtstags-Galas gab/gibt es bei der Bad Reichenhaller Philharmonie und, mit Vesselina Kasarova, bei den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci (beide 09.06.) sowie mit Les Musiciens du Louvre unter Sébastien Rouland am 20.07. beim Grafenegg Festival.

Premieren Sommer 2019:

17.05.2019 OperaZuid, Niederland
Fantasio
Inszenierung: Benjamin Prins | Dirigent: Enrico Delamboye
Gastspiel (halbszenisch): Köln 21.06.2019

07.06.2019 Theater Bielefeld
Orphée aux Enfers
Insz.: Nadja Loschky | Dir.: Gregor Rot

08.06.2019 Ballett am Rhein
„Offenbach Overtures“
Choreografie: Paul Taylor | Dir.: Patrick Francis Chestnut

09.06.2019 Oper Köln
La Grande-Duchesse de Gérolstein
Insz.: Renaud Doucet | Dir.: François-Xavier Roth

14.06.2019 Garsington Opera
Fantasio (Britische Bühnen-EA)
Insz.: Martin Duncan | Dir.: Justin Doyle

15.06.2019 Theater Mönchengladbach
Orphée aux Enfers
Insz.: Hinrich Horstkotte | Dir.: Diego Martin-Etxebarria

20.07.2019 Lehár Festival Bad Ischl
La Vie parisienne
Insz.: Markus Kupferblum | Dir.: Marius Burkert

25.07.2019 Châteaux de Bruniquel
La Princesse de Trébizonde
Insz.: Frank T’Hézan | Dir.: Jean-Christophe Keck

14.08.2019 Salzburger Festspiele
Orphée aux Enfers
Insz.: Barrie Kosky | Dir.: Enrique Mazzola

>  Further information on Work: Orphée aux Enfers (OEK critical edition: 1874 version)

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