Die Musik von Claude Vivier hat in jüngster Zeit ein stark steigendes Interesse gerade auch in Europa erfahren – genannt seien nur Schwerpunkte beim Holland Festival, beim Warschauer Herbst oder der Ruhr-Triennale. Nun kommt am 20.01.2012 beim Berliner Neue-Musik-Festival „Ultraschall“ ein bislang nie gespieltes Werk des Kanadiers posthum zur Uraufführung: Der RIAS-Kammerchor unter der Leitung von Hans-Christoph Rademann singt die 1971 geschriebene Musik für das Ende, für 20 Sänger und Sängerinnen in drei Gruppen, die zugleich Schlagzeug spielen. Die Komposition stellt eine Totenklage für den kanadischen Schauspieler Yves Sauvageau dar; sie ist Viviers Kollegen Peter Eötvos und Joachim Krist gewidmet sowie „den Leuten, die heute sterben werden“ – so ein Vermerk auf dem Manuskript, dessen eigenwillige Notation die Aufführung zu einer Herausforderung macht.
Britten's pacifist masterwork, combining war poetry by Wilfred Owen with the Latin Requiem Mass, is included in the Masterworks Library of full scores, ideal for conductors, students and music lovers.