Oehring, Helmut: Philipp (1997-8) 12'
for solo trombone
World Premiere
7/16/2000
Darmstadt
Uwe Dierksen, trombone /
Über das Werk English
In enger Zusammenarbeit mit dem Posaunisten Uwe Dierksen entstanden, erweckt das Stück den Eindruck als sei es eine der ungezählten Fortsetzungen des Kapitels wie ein Solist die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten seines Instruments erkundet. Im Sinne des Komponisten, der Geschichten erzählen und Bilder im Geiste des Zuhörers malen will, ist das Virtuose zweitrangig. Oehring interessiert die Darstellung einer realen, für ihn alltäglichen Situation: Er reflektiert das Gerede, Gebrabbel, den Gesang und die Geräuschkulisse, das von Philipp, dem damals sechsjährigen Sohn seiner Lebensgefährtin Iris ter Schiphorst, zu vernehmen war, wenn er sich auf die Toilette zurückzog. Vielleicht ein gar zu intimes künstlerisches Dokument dessen, was Kinder tun, wenn sie noch nicht mit all dem Schamgefühl der Erwachsenen belastet sind. Im freien Monologisieren ihrer Gedanken setzt eine unergründliche Sprachfindung ein. Zeitgleich entfächert sich eine Klangstruktur nicht nur aus neuartig-individuellen vokalen Farben und Figuren – es wächst eine so nie gehörte flüchtige und einzigartig geschmeidige fast gegenständliche Grammatik. Vom Komponisten immer in liebevoller Zuneigung verstanden und tief poetisch konkretisiert. Eben so wie in der Spielanweisung gefordert: äußerst schnell, zart geschmeidig, singend, erzählend und ( was wichtig ist) ohne Hektik!
Reinhold Dusella (Juli 2000)
Empfohlene Aufnahme
Uwe Dierksen, trombone
col legno WWE 1CD 20056
To purchase this CD from Amazon, click here now

for solo trombone
World Premiere
7/16/2000
Darmstadt
Uwe Dierksen, trombone /
Über das Werk English
In enger Zusammenarbeit mit dem Posaunisten Uwe Dierksen entstanden, erweckt das Stück den Eindruck als sei es eine der ungezählten Fortsetzungen des Kapitels wie ein Solist die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten seines Instruments erkundet. Im Sinne des Komponisten, der Geschichten erzählen und Bilder im Geiste des Zuhörers malen will, ist das Virtuose zweitrangig. Oehring interessiert die Darstellung einer realen, für ihn alltäglichen Situation: Er reflektiert das Gerede, Gebrabbel, den Gesang und die Geräuschkulisse, das von Philipp, dem damals sechsjährigen Sohn seiner Lebensgefährtin Iris ter Schiphorst, zu vernehmen war, wenn er sich auf die Toilette zurückzog. Vielleicht ein gar zu intimes künstlerisches Dokument dessen, was Kinder tun, wenn sie noch nicht mit all dem Schamgefühl der Erwachsenen belastet sind. Im freien Monologisieren ihrer Gedanken setzt eine unergründliche Sprachfindung ein. Zeitgleich entfächert sich eine Klangstruktur nicht nur aus neuartig-individuellen vokalen Farben und Figuren – es wächst eine so nie gehörte flüchtige und einzigartig geschmeidige fast gegenständliche Grammatik. Vom Komponisten immer in liebevoller Zuneigung verstanden und tief poetisch konkretisiert. Eben so wie in der Spielanweisung gefordert: äußerst schnell, zart geschmeidig, singend, erzählend und ( was wichtig ist) ohne Hektik!
Reinhold Dusella (Juli 2000)
Empfohlene Aufnahme
Uwe Dierksen, trombone
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Wiederaufnahme von Leonard Bernsteins musikalischer Farce an der Staatsoperette Dresden (ab 4. Nov.). Studienpartitur und Klavierauszug des Werkes sind im Handel erhältlich.
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