Nachrichten zu den Komponisten bei Boosey & Hawkes

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KOMPONIST IM PORTRÄT
Oehring, HelmutDokumentaroper (Documentary Opera) (1994-95) 56'
BITTE SAGEN SIE MIR IHREN NAMEN NOCH EINMAL, ICH HABE IHN BEI DER VORSTELLUNG NICHT DEUTLICH VERSTANDEN (aus: Irrenoffensive) (PLEASE TELL ME YOUR NAME AGAIN, I DID NOT UNDERSTAND IT CLEARLY DURING THE PRESENTATION (from: Fools‘ Offensive))

Music Text      English

Orchesterbesetzung
M, voice, 3 deaf soloists; ob.sax.tpt.trbn.tuba-perc-vln.vlc.elec gtr-live electronics.
Abkürzungsverzeichnis (PDF).

Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in der ganzen Welt.


For full details on this stagework, including synopsis and roles, please visit our Opera section.


World Premiere
4/21/1995
Witten
Maxim Dessau, director / Kammerensemble Neue Musik Berlin / Roland Kluttig


Pressestimmen      English


"Oehrings eigenes Libretto besteht aus Versuchen, Beobachtungen festzuhalten, Alltagsweisheiten, Sprüche, Klischeeformeln, auch Verstiegenheiten im bemühten Ausdruck: Dokument der Kommunikationslosigkeit in der heutigen Gesellschaft, des Verlusts der Sprachfähigkeit.

Oehring verteilt seine Textmontage auf eine Sprecherin, einen Mezzosopran und drei taubstumme Darstellerinnen auf drei Podesten zwischen den im Halbkreis sitzenden Instrumentalisten. Ihre Gesten greifen auf die beiden anderen Darstellerinnen über. Bewegungen werden mit einem Datenhandschuh in die Klangstruktur ‘eingespeist’, verstimmen die Tonhöhe bestimmter Instrumentengruppen. Oehring ‘baut’ aus den neuen Instrumentalisten des Kammerensembles Neue Musik Berlin unter Leitung Roland Kluttigs, aus Live-Elektronik, Sampler und Zuspielband einen differenzierten, komplexen Klang-Raum, in dem sich die Akteure, zu denen zeitweilig auch die Musiker gehören, frei bewegen können, wobei Headsets und Mikroportanlagen den Kontakt mit dem Klang-Raum bewahren.

Oehring montiert Rockrhythmen. Jazzsequenzen und elektronische Klangerfindungen mit den Stimmen der Spieler zu einer Klang-Partitur, der es vielleicht ein wenig an formaler Stringenz fehlt, an innerer Spannungsdichte: aber sie gibt Raum frei für die verschiedenen Interaktionen, deren musikalische und szenische Gestik immer enger zusammenwächst. Insofern enthält Oehrings Dokumentaroper ein utopisches Element: Im Klang heben sich die Distanzen auf, ist Kommunikation realisierbar.

Maxim Dessaus Inszenierung erreichte in ihren besten Augenblicken eine große Dichte zwischen den kommunizierenden Ausdrucksträgern." (Gerhard Rohde, FAZ, 06.06.1995)

Empfohlene Aufnahme
Salome Kammer/Ulrike Zech/Berlin Neue Musik/Roland Kluttig
Wergo WER6534

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