Nachrichten zu den Komponisten bei Boosey & Hawkes
KOMPONIST IM PORTRÄT
Adams, JohnA Flowering Tree (2006) 113'
Opera in 2 acts

Music Text      English    English
Libretto eingerichtet von John Adams und Peter Sellars nach einem südindischen Volksmärchen sowie Gedichtübertragungen von A.K.Ramanujan (engl./span.)

Orchesterbesetzung
Soloists: lyric soprano, tenor, bariton. Chorus: SATB (minimum 40)

Orchestra: 2(II=picc).picc.soprano recorder*.alto recorder*.2(II=corA).3(III=bcl).2(II=dbn)-4.2.3.0-timp.perc(4):I= glsp/wdbl/claves/pedal BD/SD/2susp.cyms/2tuned bongos (or roto toms)/tom-t/shaker/3 tpl.blks/cowbell/bongo/maracas/BD/2 Japanese Bowl gong/Chinese cym/2tgls/slapstick;II= chimes/tgl/tamb/wdbl/susp.cym/rainmaker (med.)/BD/cast/bongo/SD; III=maracas/tamb/rainmaker (low)/high tgl/low tubular wind chimes; IV=shaker/rainmaker (low)-harp-cel-strings(min: 12.10.8.6.5)
*OPTIONAL: recorder players play some very simple percussion (rain sticks, etc.), or they can play only recorder

NOTE: The hiring of a sound designer is a condition/requirement for permission.

For complete technical specifications go to: mhgrey.wordpress.com.
Abkürzungsverzeichnis (PDF).

Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in der ganzen Welt.


For full details on this stagework, including synopsis and roles, please visit our Opera section.


World Premiere
11/14/2006
Halle E im MuseumsQuartier, Wien
Peter Sellars, director / Jessica Rivera, soprano / Russell Thomas, tenor / Eric Owens, baritone / Orquesta Sinfónica Juvenil Simón Bolívar / Schola Cantorum de Caracas / John Adams


Pressestimmen      English
A Flowering Tree verdient, im Repertoire Wurzeln zu schlagen.“ (Andrew Clark, Financial Times, 20.11.2006)

„Die Musik ist opulent, traumhaft, leidenschaftlich lyrisch, mitunter düster und fremdartig – und ganz anders als alles, was der 59jährige Komponist geschrieben hat.“ (Alex Ross, The New Yorker, 04.12.2006)

„Wer anders als John Adams wäre besser geeignet für [Sellars’] menschheitsversöhnendes, politische, kulturelle und ästhetische Gegensätze in einem Atemzug überwindendes Kunstprojekt? Für Adams ist die Überbrückung der sogenannten E- und U-Sphäre jenseits eines schwammigen Begriffs von ‘Cross-over’ seit je Programm... Doch hat er die ‘minimalistische’ Arbeit mit ständig wiederholten Mustern und rhythmischen Zellen so erweitert, daß er zu ihrem Gegenpol, zu großbogig gespannten, symphonischen Entwicklungen gelangte, deren klangliches Leben sich uhrmacherhaft präzisen Schichtungen verdankt. Man täusche sich nicht über die vermeintliche ‘Einfachheit’ seiner Musik: Was süffig, mitreißend und mitunter auch plakativ klingen kann wie ein spannender Soundtrack, offenbart sich beim genaueren Hören doch als äußerst differenziertes, facettenreiches und hyperkomplexes Gewebe... Adams weiß in seiner Partitur virtuos zwischen heterogensten Einflüssen, zwischen Gospelton und Salsarhythmen. ekstatisch flirrenden Klangflächen und fetzigen minimalistischen Zuckungen, Kantilenen und aggressiven Repetitionsmustern zu vermitteln.“ (Julia Spinola, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.11.2006)

Empfohlene Aufnahme
Jessica Rivera, sop / Russel Thomas, ten / Eric Owens, bass-bar
London Symphony Orchestra / Schola Cantorum de Venezuela / John Adams
Nonesuch 327100-2

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