Nachrichten zu den Komponisten bei Boosey & Hawkes

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KOMPONIST IM PORTRÄT
Aa, Michel van derAfter Life (2005-06,rev.2009) 100'
Opera for 6 singers, ensemble, video and electronic soundtrack

Music Text      English
Libretto von Hirokazu Kore-Eda, adaptiert von Michel van der Aa (engl.)

Orchesterbesetzung
2S,M,A,2Bar; 0.1.1.bcl.0-0.1.0.1-positive org(=hpd)-strings(4.4.3.2.2); electronic soundtrack; video projections.
Abkürzungsverzeichnis (PDF).

Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in der ganzen Welt.


For full details on this stagework, including synopsis and roles, please visit our Opera section.


World Premiere
6/2/2006
Muziekgebouw aan 't IJ, Amsterdam
Michel van der Aa, director / Netherlands Opera / Asko Ensemble / Otto Tausk


World premiere of version
9/28/2009
Muziektheater, Amsterdam
Michel van der Aa, director / Asko/Schönberg Ensemble / Netherlands Opera / Otto Tausk


Rezeption      English


Was war der entscheidende Moment Deines Lebens?
Um diese Frage geht es in Michel van der Aas Oper After Life. Die Oper, nach dem gleichnamigen Film von Hirokazu Kore-Eda, stellt uns Figuren vor, die unmittelbar aus ihrer irdischen Existenz in den Himmel versetzt werden. Dabei dürfen sie den wichtigsten Moment ihres Lebens noch einmal als Film erleben und ihn anschließend mit in die Ewigkeit nehmen. Aus der Verbindung von Bühnenhandlung, Film, live gespielter und elektronischer Musik entwickelt Michel van der Aa eine komplexe Struktur, die an seinen erfolgreichen Einakter One (ausgezeichnet mit dem Matthijs-Vermeulen-Preis 2004) anschließt. Trotz der extremen Vielfalt von Zeitperioden, die Musik und Handlung widerspiegeln, behält das Werk immer seine Klarheit und eine Unzweideutigkeit, die unaufhörlich aus ihren humanistischen Wurzeln sprießt.

Pressestimmen      English
"Weder Hirokazu Kore-Eda noch Michel van der Aa zielen auf Gefühligkeit. Film wie auch Oper zeichnen sich durch eine medienspezifische Reflexion aus, eine feine, intelligente Ironie... Michel van der Aa reklamiert für sein Komponieren zwar die Einheit von Poesie und Form, gleichwohl greift er mit seiner Musik entschieden über herkömmliche Vorstellungen einer Opernkomposition hinaus. Als Komponist setzt er gleichsam ein fotografisches Auge beim Komponieren mit ein. Klänge erscheinen nicht mehr unbedingt in einem musikdramaturgischen Kontinuum, sie wirken oft ‘wie abfotografiert’, wie klangliche Versatzstücke, die im Folgenden neu eingesetzt oder geordnet werden. Der Elektronik fällt bei diesem Verfahren eine wichtige Rolle zu: Sie schafft eine neue, zusätzliche Klangschicht, vergleichbar der Mehrfachbelichtung in der Fotografie. Das Eindringliche an der Musik Michel van der Aas, bei After Life besonders hervortretend, ist, daß die scheinbar kühl-kalkulierte Versuchsanordnung, bei der die Musik scharfe Klang-Spots auf Figuren und Situationen richtet, eine emotionale Komponente nicht ausschließt... Van der Aas Musik birgt bei aller Künstlichkeit ein starkes expressives Element in sich – das, was der Komponist wohl mit ‘Poesie’ meint. Was an der Amsterdamer Uraufführung faszinierte, war die nahtlos enge Verzahnung aller Ausdrucksmittel. Videopassagen erschienen endlich einmal nicht nur als optische Zutat, sondern als gleichberechtigtes Gestaltungselement neben der Musik und der szenischen Aktion." (Gerhard Rohde, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.06.2006)




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