Birtwistle, Harrison: The Corridor (2008) 48'
A scena for soprano, tenor and ensemble
Music Text English
Orchesterbesetzung
S,T; fl.cl-harp-vln.vla.vlc

For full details on this stagework, including synopsis and roles, please visit our Opera section.
World Premiere
6/12/2009
Britten Studio, Aldeburgh
Peter Gill, dir / Elizabeth Atherton, sop / Mark Padmore, ten / London Sinfonietta / Ryan Wigglesworth
Pressestimmen English
"The Corridor, Birtwistle nennt es ein ‘Stück virtuosen Kammertheaters’, konzentriert sich auf den Moment, in dem Orpheus sich zu seiner Frau umdreht und sie dadurch für immer verliert. Der Gegensatz zur alles verlangsamenden Tristesse von Dowland ist verblüffend: Birtwistles Musik für die in die Unterwelt zurückwandelnde Eurydike ist sehr repetitiv. Sie zerfällt desto mehr in ihre Einzelteile, je mehr sie von Orpheus abrückt. Während die Instrumente in Semper Dowland aus einzelnen Melodiebögen allmählich ein Ganzes formen, bilden sie hier eine heterogene, desintegrierende Gruppe. Die Instrumente sind zugleich die ‘Schatten’, in deren Welt Eurydike zurückkehrt. Die Sopranistin Elizabeth Atherton beweist im wilden Zwiegespräch mit den Schatten, besonders während der gesprochenen Passagen, beeindruckendes Schauspieltalent. Mark Padmore, wieder von der diesmal geradezu grellen Harfe begleitet, endet mit einem wiederholten, verzweifelten ‘Eurydike’-Ruf, dem alle Süße abgeht. Obwohl die Verbindung zu Birtwistles Dowland-Arrangement mehr formell bleibt, ist diese vorzüglich musizierte Doppelvorstellung fraglos eine würdige Einführung in die neue Ära des ehrwürdigen Festivals." (Alexander Menden, Süddeutsche Zeitung, 15.06.2009)
Meldungen zu diesem Werk :
UA von Harrison Birtwistles The Corridor
A scena for soprano, tenor and ensemble
Music Text English
Orchesterbesetzung
S,T; fl.cl-harp-vln.vla.vlc

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World Premiere
6/12/2009
Britten Studio, Aldeburgh
Peter Gill, dir / Elizabeth Atherton, sop / Mark Padmore, ten / London Sinfonietta / Ryan Wigglesworth
Pressestimmen English
"The Corridor, Birtwistle nennt es ein ‘Stück virtuosen Kammertheaters’, konzentriert sich auf den Moment, in dem Orpheus sich zu seiner Frau umdreht und sie dadurch für immer verliert. Der Gegensatz zur alles verlangsamenden Tristesse von Dowland ist verblüffend: Birtwistles Musik für die in die Unterwelt zurückwandelnde Eurydike ist sehr repetitiv. Sie zerfällt desto mehr in ihre Einzelteile, je mehr sie von Orpheus abrückt. Während die Instrumente in Semper Dowland aus einzelnen Melodiebögen allmählich ein Ganzes formen, bilden sie hier eine heterogene, desintegrierende Gruppe. Die Instrumente sind zugleich die ‘Schatten’, in deren Welt Eurydike zurückkehrt. Die Sopranistin Elizabeth Atherton beweist im wilden Zwiegespräch mit den Schatten, besonders während der gesprochenen Passagen, beeindruckendes Schauspieltalent. Mark Padmore, wieder von der diesmal geradezu grellen Harfe begleitet, endet mit einem wiederholten, verzweifelten ‘Eurydike’-Ruf, dem alle Süße abgeht. Obwohl die Verbindung zu Birtwistles Dowland-Arrangement mehr formell bleibt, ist diese vorzüglich musizierte Doppelvorstellung fraglos eine würdige Einführung in die neue Ära des ehrwürdigen Festivals." (Alexander Menden, Süddeutsche Zeitung, 15.06.2009)
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