Nachrichten zu den Komponisten bei Boosey & Hawkes
KOMPONIST IM PORTRÄT
Dean, BrettThe Last Days of Socrates (2012) 54'
for bass-baritone, SATB chorus and orchestra

Music Text      English
Graeme William Ellis (engl.)

Orchesterbesetzung
3(I,III=picc,II=afl).3(III=corA).4(III=bcl,IV=dbcl).3(III=dbn)–6.3.3.1–timp.perc(5)–harp–pft(=cel)–accordion-elec.gtr–6 solo vln–strings.
Abkürzungsverzeichnis (PDF).

Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in der ganzen Welt.

World Premiere
4/25/2013
Philharmonie, Berlin
John Tomlinson, baritone / Berliner Philharmoniker / Rundfunkchor Berlin / Sir Simon Rattle


Pressestimmen      English
"Es gelingt Brett Dean, der als Bratscher bei den Philharmonikern seine Lust am Komponieren entdeckte und inzwischen weltweite Erfolge feiert, den großen Klangapparat abwechslungsreich im Sinne des Librettos zu organisieren. Das flexible Zeitgefühl seiner oft auf Motivschleifen aufbauenden Musik zieht die Hörer suggestiv in die Weiten des Schwanengesangs des Sokrates’ hinein." (Martin Wilkening, Berliner Zeitung, 27.04.2013)

"Dean gelingt etwas, was man nicht hoch genug schätzen kann: Authentizität. Man spürt die tiefe Auseinandersetzung mit den letzten Fragen nach Sinn des Lebens und Sterbens. Dazu kam ein wesentlicher Glücksfall: Der Rundfunkchor als Chor der Athener und John Tomlinson als Sokrates. Wie selten hört man einen Sänger so in seiner Rolle leben! Dem Chor nimmt man ab, dass die Masse nicht etwa nur tumb und verblendet ist, sondern auch tief berührt von der Größe des Philosophen, die zugleich Angst macht. Ein großer Wurf." (Clemens Goldberg, RBB Kulturradio, 26.04.2013)




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