Beyer, Frank Michael: Passionato con Arietta (2005) 15'
for strings
Orquestación
strings(4.4.3.2.1, or string orchestra:8.8.6.4.2).
Abreviaturas (PDF).
Territorio
Este trabajo está disponible a través de Boosey & Hawkes der ganzen Welt.
World Premiere
12/16/2006
Stiftskirche, Diez an der Lahn
Camerata Bern / Erich Höbarth
Notas del compositor
Man verläßt die diesseitige Gegend
und baut dafür hinüber in eine jenseitige,
die ganz Ja sein darf
Diesen geheimnisvollen Ausspruch Paul Klees entdeckte ich gleichzeitig mit seiner Zeichnung Beride – Wasserstadt – aus dem Jahre 1927 während der Entstehung der Elegie für die Camerata Bern, die sich eine thematische Brücke zu Paul Klee wünschte.
Hier nahm ich einen inneren Bezug von Wort und Raum wahr, der seltsam mit meinen musikalischen Vorstellungen korrespondierte, wie sie sich besonders in der Arietta manifestieren.
Passionato con Arietta: Anfang und Ziel eines Weges voller Bewegung aus vielfältigen Klangbezügen, die auf eine symphonische Gesamtform zielen.
Der intensiv geschmeidige Klang des Streichensembles ist mir idealer Träger für eine Musik, die ihren Puls aus der Kraft von Innenspannungen gewinnt. Alle motivischen und farblichen Konturen sind eingebunden in den Schattierungsreichtum dieses einheitlichen Klangkörpers. Dabei erfordert der vielgestaltige Wechsel musikalischer Momente von den Spielern eine hohe spezifische Virtuosität.
Die im Werk realisierte Zweiteiligkeit differenziert sich nochmals, da der erste Satz bestimmt ist durch eine langsam sich entfaltende Einleitung, deren Elemente im daraus entwickelten Allegro durchgeführt und bis zur gesteigerten Reprise getrieben werden. Lösung, aber auch Ferne und Geheimnis – wie es Bild und Motto von Paul Klee andeuten – führen dann in die Sphäre der Arietta.
Frank Michael Beyer, September 2006
for strings
Orquestación
strings(4.4.3.2.1, or string orchestra:8.8.6.4.2).
Abreviaturas (PDF).
Territorio
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World Premiere
12/16/2006
Stiftskirche, Diez an der Lahn
Camerata Bern / Erich Höbarth
Notas del compositor
Man verläßt die diesseitige Gegend
und baut dafür hinüber in eine jenseitige,
die ganz Ja sein darf
Diesen geheimnisvollen Ausspruch Paul Klees entdeckte ich gleichzeitig mit seiner Zeichnung Beride – Wasserstadt – aus dem Jahre 1927 während der Entstehung der Elegie für die Camerata Bern, die sich eine thematische Brücke zu Paul Klee wünschte.
Hier nahm ich einen inneren Bezug von Wort und Raum wahr, der seltsam mit meinen musikalischen Vorstellungen korrespondierte, wie sie sich besonders in der Arietta manifestieren.
Passionato con Arietta: Anfang und Ziel eines Weges voller Bewegung aus vielfältigen Klangbezügen, die auf eine symphonische Gesamtform zielen.
Der intensiv geschmeidige Klang des Streichensembles ist mir idealer Träger für eine Musik, die ihren Puls aus der Kraft von Innenspannungen gewinnt. Alle motivischen und farblichen Konturen sind eingebunden in den Schattierungsreichtum dieses einheitlichen Klangkörpers. Dabei erfordert der vielgestaltige Wechsel musikalischer Momente von den Spielern eine hohe spezifische Virtuosität.
Die im Werk realisierte Zweiteiligkeit differenziert sich nochmals, da der erste Satz bestimmt ist durch eine langsam sich entfaltende Einleitung, deren Elemente im daraus entwickelten Allegro durchgeführt und bis zur gesteigerten Reprise getrieben werden. Lösung, aber auch Ferne und Geheimnis – wie es Bild und Motto von Paul Klee andeuten – führen dann in die Sphäre der Arietta.
Frank Michael Beyer, September 2006
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