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FEATURED COMPOSERS
Reich, Steve: Double Sextet (2007) 22'
for ensemble (or ensemble and pre-recorded tape)

Scoring

2fl-2cl-2vln-2vcl-2vib-2pft or fl-cl-vln-vcl-vib-pft and pre-recorded tape

This work requires additional technological components and/or amplification.

Abbreviations (PDF)

Territory

This work is available from Boosey & Hawkes der ganzen Welt.

World Premiere

26/03/2008
University of Richmond, Richmond, VA
eighth blackbird

Composer's Notes

English

Double Sextet besteht aus zwei identischen Sextetten. Jedes davon setzt sich aus Flöte, Klarinette, Vibraphon, Klavier, Geige und Violoncello zusammen. Die Verdopplung der Instrumentalbesetzung macht es möglich, dass – wie in vielen meiner früheren Werke – zwei identische Instrumente miteinander verschränkt werden und so ein übergeordnetes Muster erzeugen. In diesem Stück ist zum Beispiel zu hören, wie die Klaviere und Vibraphone auf höchst rhythmische Weise verschränkt werden, um das übrige Ensemble anzutreiben.

Es gibt zwei Möglichkeiten, das Stück aufzuführen; entweder mit 12 Musikern oder mit sechs, die zu einer Aufnahme ihrer selbst spielen.

Das Konzept eines einzelnen Musikers, der zu einer Aufnahme seiner selbst spielt, reicht zurück bis zu meinem Stück Violin Phase aus dem Jahr 1967 und führt fort über Vermont Counterpoint (1982), New York Counterpoint (1985), Electric Counterpoint (1987) zu Cello Counterpoint (2003). Die Ausweitung dieses Konzeptes auf ein ganzes Kammerensemble, das zu Vorab-Einspielungen der einzelnen Musiker spielt, beginnt bei Different Trains (1988) und setzt sich in Triple Quartet (1999) sowie nun auch in Double Sextet fort. Mit der Doppelung eines kompletten Kammerensembles schafft man die Möglichkeit für multiple simultane Kontrapunkt-Gewebe identischer Instrumente. Different Trains und Triple Quartet sind ausschließlich mit Saiteninstrumenten besetzt, so dass eine einzige große Streichertextur entsteht. In Double Sextet gibt es größere Vielfalt an Klangfarben infolge der Verschränkung von sechs unterschiedlichen Paaren von Schlag-, Saiten- und Blasinstrumenten.

Das Stück besteht aus drei Sätzen – schnell, langsam, schnell –, und in jedem Satz gibt es vier harmonische Abschnitte, die um die Tonarten D, F, As und H bzw. deren Mollparallelen h, d, f und gis herum gebildet sind. Wie fast immer in meiner Musik, erfolgen Modulationen von einer Tonart in die nächste plötzlich und markieren so die Initialzündung für einen neuen Abschnitt.



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