Michel van der Aa
b. 1970
Schlaglicht
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Michel van der Aa ist einer der herausragendsten niederländischen Komponisten seiner Generation * erregte Aufsehen vor allem mit seinen phantasievollen Werken für das Musiktheater * kennzeichnend für Van der Aa ist die bildhafte, expressive Kraft seiner Musik und ein besonderes dramatisches Gespür, das sich in einem Vexierspiel von Klängen und Bühnensituationen manifestiert * jüngste Bühnenwerke zeigen ihn erfolgreicher Personalunion als Komponist, Film- und Bühnenregisseur * nach einer Ausbildung zum Tonmeister am Königlichen Konservatorium Den Haag Kompositions-Studien bei Diderik Wagenaar, Gilius van Bergeijk und Louis Andriessen * Abgrenzung vom Konstruktivismus der "Haager Schule" und Ausprägung eines eigenen, poetisch-transparenten Idioms * Regie-Studien an der New Yorker Filmakademie, Kooperation mit Filmemachern wie Peter Greenaway und Hal Hartley und mit Choreographen wie Philippe Blanchard u.a. * nahm 2007 am Director’s Lab des Lincoln Center Theater teil, einem Spezialkurs in Bühnenregie * Van der Aas Werke stehen auf den Programmen der führenden internationalen Festivals für neue Musik in Berlin, Donaueschingen, Paris, Warschau, Los Angeles, Luzern, Amsterdam, Utrecht, Brüssel, London, Huddersfield, Venedig, Oslo, Budapest, Moskau, Zagreb und Perth * sie werden von zahlreichen renommierten Künstlern interpretiert, darunter die Dirigenten Peter Eötvös, Reinbert de Leeuw, Etienne Siebens, Ed Spanjaard, Roland Kluttig und Ensembles wie das Schönberg und das Asko Ensemble, das Niederländische Rundfunk-Kammerorchester, die Radiophilharmonie Hilversum, das SWR-Sinfonieorchester, das Melbourne Symphony Orchestra, das Mozarteum Orchester Salzburg, das Freiburger Barockorchester, Avanti!, musikFabrik und die Nederlandse Opera * Träger u.a. des Gaudeamus-Preises 1999, des Vermeulenprijs 2004 (für One), des Siemens-Förderpreises sowie des Charlotte Köhler-Preises (für seine Regiearbeit und den interdisziplinären Charakter seines Schaffens) 2005 und des Paul Hindemith Preises 2006 * Einspielungen bei den Labels Col Legno, Harmonia Mundi, Composer’s Voice, BVHaast, X-OR und VPRO Eigenwijs
Werkauswahl Michel van der Aa bei Boosey & Hawkes:
Here-Trilogie (2001–03) für Sopran, Kammerorchester und Soundtrack
Second Self (2004) für Orchester und Soundtrack
Imprint (2005) für Barockorchester (oder kleines Orchester)
After Life (2005–06) Oper
Ausblick: Musiktheater After Life in Lyon (März) und London (Mai); portugiesische Erstaufführungen von Buch der Unruhe (Feb.)
„Van der Aa, gleichermaßen Komponist, Bühnenregisseur und Vordenker, dehnt die Grenzen aller seiner Medien aus. Dies ist das Gesamtkunstwerk der Zukunft.“ – Financial Times
Besuchen Sie auch die Website von Michel van der Aa unter www.vanderaa.net.
Besuchen Sie auch die Website von Michel van der Aa unter www.vanderaa.net.
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