Frederick Delius verzichtete auf eine Karriere im familiären Handelsunternehmen, um Komponist zu werden, und studierte am Leipziger Konservatorium * zählte Wagner, Chopin und Grieg zu seinen frühen musikalischen Einflüssen * ging 1888 nach Paris, wo Gauguin, Strindberg und Munch zu seinem Kreis gehörten * entwickelte eine pantheistischen Liebe zur Natur, befördert durch eine Jugendaufenthalt in Florida und die Beschäftigung mit der skandinavischen Kultur * ist trotz seiner Ambitionen als Bühnenkomponist heute vor allem für seine sinnlichen Orchester-Idyllen bekannt * vereint in seinem rhapsodischen Stil Impressionismus und Romantik, unter Verwendung ausdrucksvoller Harmonien und einer reichhaltigen Orchestrierung * etablierte sich zum führenden britischen Komponisten der Zwischenkriegszeit dank der Förderung Sir Thomas Beechams, der seit 1907 Delius’ Werke zunehmend in seine Programme aufnahm * in seinen letzten Lebensjahren blind und gelähmt, verwirklichte er dennoch eine Reihe bedeutender Werke mit Hilfe seines ‘Amanuensis’ Eric Fenby
"... Ich selbst glaube an keine wie auch immer geartete Doktrin – und ausschließlich an die Natur, und an die großen Kräfte der Natur..." — Frederick Delius
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