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KOMPONIST IM PORTRÄT

Kurt Schwertsik

 b. 1935Kurt Schwertsik Photo © Karl Kleemayr

Schlaglicht


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Kurt Schwertsiks Musik ist quecksilbrig und eigentümlich mit einem erfrischend leichten Sinn * Obwohl Schüler Stockhausens, wandte der Komponist sich vom Serialismus ab zugunsten neuer Formen der Tonalität * Seine Suche nach einer ‘alternativen’ modernen Kultur bezieht Anregungen auf dem Werk Saties und der Dada-Bewegung * Sein Schaffen umfaßt Opern, den Orchesterzyklus Irdische Klänge (1980–92), Solokonzerte für Violine, Alphorn, Gitarre, Kontrabaß, Pauken und Flöte sowie zahlreiche Liederzyklen * Arbeitete bei vier vielerorts aufgeführten Tanztheaterstücken mit dem Choreographen Johann Kresnik zusammen * Erhielt Programmschwerpunkte bei den führenden Festivals, darunter Almeida, Adelaide, Wien Modern und der Londoner Reihe „Alternative Vienna“

Zu Kurt Schwertsiks Werken zählen:
Vienna Chronicles (1976–77) Ballettsuiten für Orchester
Das Märchen von Fanferlieschen Schönefüßchen (1982–83) Oper in zehn Szenen nach Brentano
Sinfonia-Sinfonietta (1996) für Orchester

Aktuell: Portraitkonzerte beim BASF-Kulturprogramm 2013/14, u.a. mit der DEA des Orchesterstücks Musik: Leicht Flüchtig (Dez.)

„Schwertsiks Musik ist schlicht, geistreich, nostalgisch, ökologisch, politisch liberal, intelligent, antiautoritär, weitverbreitet sowie der Tradition in tiefer Liebe verbunden“ — Financial Times

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