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KOMPONIST IM PORTRÄT

Jean-Christophe Keck

 b.28 July 1964, Briançon, FrancePhoto: Jean-Christophe Keck

Biographie


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Nicht erst seit seiner Herausgebertätigkeit bei der großen Jacques-Offenbach-Werkausgabe (Boosey & Hawkes / Bote & Bock) gilt Jean-Christophe Keck als der Spezialist für das Schaffen dieses Komponisten. Seine Ausgaben werden auf der ganzen Welt gespielt; in Deutschland wurden sie in kürzester Zeit zweimal mit dem Deutschen Musikeditionspreis ausgezeichnet (Orphée aux Enfers, La Vie parisienne). Das Festival von Radio-France und Montpellier brachte Offenbachs große romantische Oper Les Fées du Rhin in seiner Edition zur posthumen Uraufführung in ihrer rekonstruierten vieraktigen Originalversion; die Wiederauferstehung dieses Meisterwerks (auf 3 CDs eingespielt beim Label Accord) wurde von der Presse als ein singuläres Ereignis gefeiert und erhielt den Prix Michel Garcin der Académie du disque lyrique.

Jean-Christoph Keck ist vielen Persönlichkeiten des Musiklebens als künstlerischer Berater verbunden, allen voran Marc Minkowski (Les Contes d’Hoffmann in Lausanne, La Grande-Duchesse de Gérolstein im Pariser Théâtre du Châtelet und das Concerto Militaire für Violoncello und Orchester – die Aufnahmen der beiden letztgenannten Werke wurde mit dem Diapason d’Or ausgezeichnet). Er ist Produzent bei Radio France, wo er regelmäßig am Mikrophon zu hören ist. Seine Beiträge zu den Contes d’Hoffmann und anderen Werken Offenbachs in der Reihe „Avant Scène Opéra“ gelten als Referenz zum Thema.

Als Absolvent des Pariser Conservatoire National Supérieur und der Universität Aix-en-Provence erhielt Jean-Christophe Keck eine breit gefächerte Ausbildung: Orchesterleitung, Musikwissenschaft, Tonsatz (bei Pierre Villette), Gesang (Christiane Eda-Pierre), Klavier usw. Neben seiner Laufbahn als Sänger (Tenor an der Opéra-Bastille, Paris, beim Festival d’Aix-en-Provence, an der Opéra de Lyon usw.) widmete er sich sehr früh der Orchesterleitung. Für Film, Radio und Fernsehen spielte er verschiedene Werke ein, darunter mehrere Buffo-Opern sowie Filmmusik aus eigener Feder. Seit 2005 produziert er für das Label Universal/Accord Aufnahmen mit dem Orchestre National de Montpellier („Ballade Symphonique“, Orchesterwerke von Jacques Offenbachs) und mit dem Orchestre des Concerts Pasdeloup („Le Financier et le savetier et autre délices“), die ein ausgezeichnetes Presseecho erhielten.

Die Oper Metz brachte in der Spielzeit 2005/06 seine Opéra-bouffe „Monsieur de Chimpanzé“ auf ein Originallibretto von Jules Verne zur Uraufführung. Seit 1998 ist er musikalischer Leiter von Opus 05, dem Kammerorchester des Départements Hautes-Alpes, mit dem er in zahlreichen Konzerten mit unterschiedlichen Programmen auftritt. Ebenso ist er musikalischer Leiter des Opernfestivals der Châteaux de Bruniquel. Seit 2004/05 dirigiert er regelmäßig die Pariser Concerts Pasdeloup.

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