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KOMPONIST IM PORTRÄT

Anna Clyne

 b.9 March 1980, LondonPhoto Credit: Javier Oddo

Biographie


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Die gebürtige Londonerin Anna Clyne studierte Musik zunächst an der Universität von Edinburgh, dann an der Manhattan School of Music bei Marjan Mozetich, Marina Adamia, Julia Wolfe und Nils Vigeland. Sie komponiert elektro-akustische Werke ebenso wie solche für klassisches Instrumentarium. Ihre Stücke, die farbige Klangflächen mit vorwärtsdrängenden Texturen verbinden und von Time Out New York als „umwerfend einfallsreich" charakterisiert wurden, entstehen oft in Zusammenarbeit mit prominenten Choreografen, bildenden Künstlern, Filmemachern und Musikern der internationalen Szene.

Clyne erhielt Kompositionsaufträge von so renommierten Institutionen wie dem Los Angeles Philharmonic, dem Chicago Symphony Orchestra, der Seattle Symphony, der Carnegie Hall, BBC Radio 3, Houston Ballet, London Sinfonietta, Southbank Centre und dem American Composers Orchestra. Spitzendirigenten wie Riccardo Muti, Marin Alsop, Pablo Heras-Casado, Leonard Slatkin und Esa-Pekka Salonen haben Clynes Musik auf ihre Programme gesetzt. Sie erklang in den unterschiedlichsten Kontexten, vom New Yorker In-Club „(Le) Poisson Rouge" bis zur Carnegie Hall, in Konzerthallen und alternativen Veranstaltungsorten rund um den Globus.

Vor Kurzem endete ihre fünfjährige Zeit als „Mead Composer-in-Residence" beim Chicago Symphony Orchestra – eine Stellung, die sie auf Einladung von Chefdirigent Riccardo Muti innehatte. Gegenwärtig ist sie Residenz-Komponistin beim Baltimore Symphony Orchestra sowie beim Orchestre national d'Île de France. Sie erhielt verschiedene namhafte Auszeichnungen, darunter ein Charles-Ives-Stipendium der American Academy of Arts and Letters sowie Preise der US-Organisation „Meet the Composer", des American Music Center, der Foundation for Contemporary Arts, der Verwertungsgesellschaft ASCAP sowie des SEAMUS-Programms. Jüngst wurde Clyne nominiert für den britischen Times Breakthrough Award (2014) sowie für einen Grammy Award in der Kategorie Beste zeitgenössische Klassik-Komposition (2015, für ihr Violin-Doppelkonzert Prince of Clouds).

Zu den Höhepunkten der Saison 2015–16 zählen mehrere Uraufführungen: This Midnight Hour mit dem Orchestre national d'Île de France, mit Folgeaufführungen u. a. in der Pariser Philharmonie; This Lunar Beauty mit der Britten Sinfonia; Just As They Are mit dem Grand Valley State University New Music Ensemble; Abstractions, entstanden im Auftrag des Baltimore Symphony Orchestra unter Marin Alsop; das Ballett RIFT, gleichfalls komponiert für Marin Alsop und das Cabrillo Festival Orchestra in Zusammenarbeit mit der Choreografin Kitty McNamee; Pocket Book VIII mit dem Vokalensemble Roomful of Teeth; Threads & Traces für einen großen ‚Cello-Auflauf‘ beim Internationalem Piatigorsky-Festival im Hollywood Bowl. Regionale Erstaufführungen erleb(t)en u. a. This Midnight Hour mit der Seattle Symphony unter der Leitung von Ludovic Morlot und das Violinkonzert The Seamstress im Londoner Barbican mit der Solistin Jennifer Koh und dem BBC Symphony Orchestra unter Sakari Oramo.

Anna Clynes Werke erscheinen exklusiv im Verlag von Boosey & Hawkes und liegen in Einspielungen bei den Labels Cedille, MajorWho Media, New Amsterdam, Resound, Tzadik und VIA vor. Neben ihrer kompositorischen Tätigkeit ist sie eine engagierte Dozentin, arbeitet dabei mit jungen Komponisten ebenso wie mit jugendlichen Straftätern, und sucht den Austausch mit anderen Wissenschaftsdisziplinen.

März 2016
Diese Biografie kann kostenfrei in Programmheften abgedruckt werden. Bitte vermerken Sie als Nachweis: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Boosey & Hawkes

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