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KOMPONIST IM PORTRÄT

Osvaldo Golijov

 b.5 December 1960, La Plata, ArgentinaPhoto credit: Tanit Sakakini

Biographie


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Osvaldo Golijov hat zahlreiche Kompositionsaufträge von bedeutenden amerikanischen und europäischen Ensembles und Institutionen erhalten. Zu seinen vielen Auszeichnungen zählt auch ein MacArthur Fellowship. Seine Musik ist regelmäßig in Aufführungen zu hören, unter anderem von Robert Spano, Miguel Harth-Bedoya, Dawn Upshaw, Luciana Souza, Maya Beiser, den St. Lawrence-, Kronos- und Borromeo-Quartetten sowie den Symphonieorchestern von Boston, New York, Chicago, Atlanta und Los Angeles, um nur einige zu nennen. Immer häufiger arbeitet Golijov mit anderen Künstlern zusammen, kürzlich etwa mit dem bedeutenden Filmregisseur Francis Ford Coppola, für den er in weniger als zwei Jahren die Musik für zwei Filme geschrieben hat. Derzeit schreibt er ein Stück für Dawn Upshaw und Emmanuel Ax; gleichzeitig arbeitet er einem Kompositionsauftrag der Metropolitan Opera. Golijov war Composer-in-Residence in der Merkin Hall in New York, beim Spoleto USA Festival, der Reihe Music Alive vom Los Angeles Philharmonic Orchestra, bei Marlboro Music, dem Ravinia Festival und einigen weiteren Festivals. Zur Zeit ist er Composer-in-Residence beim Chicago Symphony Orchestra.

Zu Golijovs bedeutenderen Werken zählen der Operneinakter Ainadamar („Tränenbrunnen“), ein Auftragswerk des Boston Symphony Orchestra für das Tanglewood Music Center, zu dem David H. Hwang das Libretto beisteuerte; Ayre, eine von der Carnegie Hall in Auftrag gegebene Sammlung von Volksliedern für Dawn Upshaw; das erhabene La Pasión según San Marcos, das auf einen Kompositionsauftrag von Helmuth Rilling für das Europäische Musikfestival anlässlich des 250. Todestags von J.S. Bach zurückgeht; und in neuester Zeit die Kantate Oceana für Luciana Souza und das Atlanta Symphony Orchestra mit Chor. Die Einspielungen seiner Werke bei der Deutschen Grammophon haben immer den Beifall der Kritik gefunden und viele Preise erhalten, darunter mehrere Grammys.

Im Januar und Februar 2006 veranstaltete das Lincoln Center ein Festival mit dem Titel „The Passion of Osvaldo Golijov“, bei dem zahlreiche seiner größeren Werke und Kammermusikwerke aufgeführt wurden, unter anderem in Late night-Programmen für Tango und Klezmer und einem Abend in der Film Society. Im Jahr 2007 wurde Golijov der erste Composer-in-Residence beim Mostly Mozart Festival des Lincoln Center. Im Juni 2008 bildete La Pasión das umjubelte Abschlusskonzert des Holland Festivals; die Aufführung erscheint in Kürze auf DVD und CD.

Die Werke von Osvaldo Golijov erscheinen im Verlag von Boosey & Hawkes.

Juli 2009

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