Aaron Copland gilt als ein Pionier der amerikanischen Musik * wurde während seiner Studien im Paris der 1920er Jahre beeinflußt vom Unterricht Nadia Boulangers, vom Strawinskyschen Neoklassizismus, von der Popularmusik sowie der Entwicklung der nationalen kompositorischen Traditionen in Europa * erwarb sich nach der Rückkehr in die USA durch seine Progrssivität und die Verwendung des Jazz den Ruf eines "enfant terrible" * vollendete in den 1930er und 40er Jahren seinen charakteristisch amerikanischen Kompositionsstil mit einfacher Harmonik, Volksliedmelodien und einer durchsichtigen Orchestrierung * große öffentliche Resonanz von Werken wie Fanfare for the Common Man und Old American Songs * radikale Spätwerke ab 1960 mit einer persönlich anverwandelten 12-Ton-Sprache, z.B. Connotations und Inscape * als Dirigent und Pädagoge in Havard, Tanglewood, in Rundfunk und Fernsehen war Copland ein unermüdlicher Förderer anderer Komponisten
"... er hat das Dasein von Millionen ganz normaler Musikliebhaber belebt... Ob erregt oder ruhig, rauh oder anheimelnd - Coplands Musik springt, klingt, pulsiert und strahlt wie keine andere." – BBC Music Magazine
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