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KOMPONIST IM PORTRÄT

Johannes Kalitzke

 b. 1959Photo: Johannes Kalitzke © Jörg Landsberg

Schlaglicht


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Johannes Kalitzke ist ein gesuchter Dirigent bei diversen Festspielen Neuer Musik * dadurch "Wechselwirkung zwischen Interpretation... und dem eigenen Schaffen", die der Komponist als "äußerst konstruktiv" empfindet * Kalitzke sucht Verbindung von Szene und Elektronik und erreicht einen hohen Verschmelzungsgrad realer und elektronischer Klänge * Annäherung von historischen und zeitgenössischen Klangwelten, etwa in Schuberts Traum (1999), wo die persönliche Ebene - eine Tagebucheintragung Schuberts - anhand von Zitaten mit einer gesellschaftlichen Ebene - die Rolle des Künstlers in seiner Welt - verbunden wird * Kalitzkes moderne Klangsprache ist intensiv und gleichzeitig überraschend zugänglich, da der Künstler lebendige Erfahrung in seine Werke miteinbringt * gedankliche Ausgangspunkte, etwa aus der Literatur wie im Kafka-Komplex (1989–2006), entfalten sich auf dichte, expressive Weise

Werkauswahl Johannes Kalitzke:
Wind Stille Zeit (2001) für Chor, Ensemble und Elektronik
Six Covered Settings (1999/2000) für Streichquarett
Vier Toteninseln (2002/03) (Eine Überfahrt mit J. Brahms) für Bariton und Orchester
Inferno (2004) Musiktheater nach dem Stück von Peter Weiss

Ausblick: neue Oper Pym nach Poe in Heidelberg (UA Feb. 2016)

"Kalitzkes Partituren sind transparent im Klang, wohl artikuliert, mit Sinn für neue Farben instrumentiert; was sich auf den ersten Blick als Raffinement ausnimmt, erweist sich in Hinsicht auf den gedanklichen Ausgangspunkt als ungewöhnlich konzentriert und expressiv." – Hartmut Lück, Klassik heute

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