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KOMPONIST IM PORTRÄT

Iris ter Schiphorst

 b. 1956Iris ter Schiphorst (Photo © Silvia Beck)

Schlaglicht


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Iris ter Schiphorst ist als Komponistin durch ihre langjährigen Erfahrungen als Musikerin (im klassischen Bereich als Pianistin sowie als Bassistin, Schlagzeugerin, Keyboarderin und Tontechnikerin in unterschiedlichsten Rock- und Popformationen) geprägt * ihr umfangreiches Werkverzeichnis umfaßt alle Gattungen * studierte Theater-, Kulturwissenschaften und Philosophie in Berlin und besuchte Seminare bei Dieter Schnebel, Luigi Nono und Helga de la Motte * gleichzeitig intensive Beschäftigung mit elektronischer Musik und Sample-Techniken (1992 erster Preis des dritten Kompositionswettbewerbs für Synthesizer- und Computermusik) * gründete zusammen mit den Komponisten Mayako Kubo, Franz-Martin Olbrisch, Berthold Türcke sowie den Musikwissenschaftlern Frank Hilberg und Gian Mario Borio Ende der 80er Jahre den Verein ‘zeit-Musik’ * Kompositionen aus dieser Zeit thematisieren vor allem das Verhältnis von Schrift und Klang * 1990 Gründung des elektro-akustischen Ensembles intrors, mit dem Iris ter Schiphorst 1997 Preisträgerin des internationalen Kompositionswettbewerbs BLAUE BRÜCKE wurde * 2001 Nominierung für den Prix Italia für das Orchesterstück Hundert Komma Null * Iris ter Schiphorsts Werke wurden u.a. uraufgeführt auf Festivals in Donaueschingen, Witten, Helsinki, Stockholm, Amsterdam, Porto, Paris (Festival d’automne), München (musica viva), Bielefeld (visible music), Forbach (festival rendez-vous musique nouvelle), Berlin (Klangwerkstatt), Köln (Forum neuer Musik), München (musica viva), auf der Expo Hannover 2000, dem Europäischen Musikmonat Basel, in Glasgow und bei der Documenta Kassel * seit 2013 Mitglied der Akademie der Künste Berlin * 2015 Heidelberger Künstlerinnenpreis

Werkauswahl Iris ter Schiphorst:
Zerstören (2005) für Ensemble
La Coquille et le Clergyman (2004) Filmmusik für Ensemble
Hundert Komma Null (1999) Ballade für Orchester
Dislokationen (2008/09) für Orchester und verstärktes Klavier
Die Gänsemagd (2009) Kinderoper
Aung (2011) Kammeroper


"Es ist Direttissima-Musik, hochfahrend, lebenslustig und todesfreudig, bei allen instrumentalen Tricks und Extravaganzen nicht die Spur toten Papiers... Iris ter Schiphorst muß als eine der vielversprechenden Gestalten im Dschungel mitteleuropäischer Orchesterkomposition gelten." – Frankfurter Rundschau

Besuchen Sie auch die Website von Iris ter Schiphorst unter www.iris-ter-schiphorst.de

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