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KOMPONIST IM PORTRÄT

Antonio Ruiz-Pipó

 b.7 April 1934, Granada
d.17 October 1997, ParisPhoto: Antonio Ruiz-Pipó (© archive)

Biographie


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1941 Nach dem Tod seines Vaters im Bürgerkrieg zog seine Familie nach Barcelona. Dort studierte er an der Escolanía de Nuestra Señora de la Merced bei Antoni Pérez Moya Musik, unter anderem gregorianischen Gesang, Orgel, Harmonie und Kontrapunkt.

1948 Mitglied der Gruppe „Cercle Manuel de Falla“ in Barcelona, die seit 1947 Konzerte mit zeitgenössischer Musik am Instituto Francés veranstaltete.

1948–51 Schrieb sich an der Frank Marshall Akademie ein, wo er Klavier bei Alicia de Larrocha und Komposition bei José Cercós studierte.

1949 Bekam ein Manuel de Falla-Stipendium von der Stadt Granada.

1950 Debütierte als Konzertpianist.

1950–51 Komponierte seine ersten Klavierstücke: Suite grotesca (1950) und Tres danzas del sur (1951).

1951 Ging auf Konzerttournee durch Barcelona und Andalusien.
Die französische Regierung ermöglichte ihm mit einem Stipendium ein Studium in Paris.
Studierte an der École Normale de Musique de Paris bei Alfred Cortot, Blanche Bascouret de Gueraldy und Yves Nat. Während dieser Zeit halfen ihm auch Manuel Blancafort in Barcelona und Salvador Bacarisse in Paris, später auch Mauricio Ohara.

1958 Komponierte Chanson et Danse Nr.1 für Gitarre.

1959 Schrieb die Musik zu einem Kurzfilm über Rembrandt.

1962 Gründete das Festival Bonaguil Nuits Musicales, dem er bis zu seinem Tod im Jahre 1976 als künstlerischer Leiter vorstand.

1964 Uraufführung von Requilorio durch den Gitarristen Narciso Yepes am 5. Februar im Pariser Salle Gaveau.

1972–92 Tätigkeit für Radio Nacional de España, Radio France und Radio Canada als Musikredakteur und Programmgestalter.

1975 Preisträger des Premio Internacional de Música de la Ciudad de Zaragoza mit dem Werk Cuatro para cuatro für Quartett.

1976 Auszeichnung der Gesellschaft der Freunde Georges Bizets.

1977–97 Dozent an der École Normale de Musique in Paris.

1979 Gewinner des Padre Soler-Preises.

1982–97 Dozent an der École Nationale de Musique et Danse in Châteauroux.

1987 Träger der Medaille der Stadt Fumel und der Medaille A. Roussel de l’École Normale de Musique de Paris.

1992 Ehrenmitglied der Bedrich Smetana Gesellschaft in Prag.

1996 Einspielung einer CD mit wenig bekannten Werken von Albéniz bei Koch-Schwann.

1997 Tod infolge einer Krebserkrankung.

1998 Das Orquesta Sinfónica de Madrid ehrte ihn am 21. Mai mit einer Aufführung seines Libro de Lejanía (1980) für Orchester unter der Leitung von E. Martínez-Izquierdo.

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