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KOMPONIST IM PORTRÄT

Tod Machover

Tod Machover Photo: © Gino Spiro
b. 1953

Schlaglicht


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Tod Machover ist ein Pionier in Sachen Komposition, dessen Werke oft neue, im Entstehen begriffene Musiktechnologien einbeziehen * arbeitete im Media Lab des Massachusetts Institute of Technology (MIT) an der Entwicklung interaktiver Musik-Tools wie den "Hyperinstruments" mit, die künstliche Intelligenz für die Steigerung musikalischer Kreativität und Ausdrucksmöglichkeiten nutzbar machen * seine Musiksprache verbindet vorwärtstreibende Rhythmen mit einem eingängigen Lyrismus und weitgespannten Melodielinien * sein breitgefächertes Schaffen umfaßt Orchester-, Gesangs-, Kammermusik- und Solostücke sowie fünf Opern * Kompositionsaufträge und Aufführungen durch das Los Angeles Philharmonic Orchestra, das San Francisco Symphony Orchestra, das Centre Pompidou, die London Sinfonietta, die Houston Grand Opera, das Lincoln Center for the Perfoming Arts, das Ensemble InterContemporain, das Ensemble Modern und das Tokyo String Quartet

Werkauswahl Tod Machover:
Sparkler (2001) für Orchester
Toy Symphony (2001) für Hypervioline solo, Kinderchor und Orchester
Death and the Powers (2010) Oper

Besuchen Sie auch die Website von Tod Machover.
Ausblick: UA von Philadelphia Voices beim Philadelphia Orchestra (April 2018, mit Folgeaufführung in der Carnegie Hall New York).
"Es gibt keine ‘Formel’ für die Verwirklichung der Synthese, die Machover erstrebt – der Weg ist zwangsläufig höchst individuell, technisch komplex und musikalisch aufregend." — Contemporary Music Review
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