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Unsuk Chin im Fokus im Herbst 2017

(September 2017)

ChinClarinetConcertoKettere.jpg Das 61. Internationale Festival für Zeitgenössische Musik im Rahmen der Biennale Venedig 2017 ist dem asiatischen Kontinent gewidmet, den Bezügen chinesisch-, japanisch- und koreanisch-stämmiger Künstler zum Westen. Eine der Persönlichkeiten im Fokus ist Unsuk Chin.

Im Konzert des Parco della Musica Contemporanea Ensemble unter Tonino Battista am 01.10.2017 erklingen als italienische Erstaufführungen ihre Werke cosmigimmicks und Gougalón. Von Chin zieht das Festival eine Verbindungslinie zu Isang Yun, der, eine gute Generation zuvor, gleichfalls von Korea nach Berlin übersiedelte und dessen 100. Geburtstag in diesem Jahr vielerorts begangen wird. Als Beispiel dafür, wie Yun musikalische und philosophische Traditionen des Fernen Ostens mit europäisch-avantgardistisch Kompositionstechniken verband, erklingt in Venedig seine Pièce concertante für Ensemble.

Einen Schwerpunkt widmet gegenwärtig auch das Melbourne Symphony Orchestra dem Schaffen Unsuk Chins. Nachdem am 21. – 23.09.2017 ihr Orchester-Tableau Mannequin in Melbourne erklingt (Dirigent: André de Ridder), stellt das Orchester unter Clark Rundell im April 2018 im Rahmen seines Neue-Musik-Festivals "Metropolis" fünf Werke Chins als australische Erstaufführungen vor: Rocaná, das Sheng-Konzert Šu mit dem Sulisten Wu Wei, Puzzles and Games from Alice in Wonderland mit der Sopranistin Allison Bell, das Violin Concerto mit der Geigerin Jennifer Koh sowie ParaMetaString, interpretiert vom Australian String Quartet. Hinzu treten jeweils Kompositionen von Chins ehemaligem Lehrer György Ligeti.

In Berlin ist Unsuk Chin 2017/18 eine der Mitwirkenden an Sir Simon Rattles Projekt der von ihm so genannten "Tapas": Im Auftrag der Berliner Philharmoniker entsteht eine Reihe neuer, kurzer Stücke bedeutender zeitgenössischer Komponistinnen und Komponisten, die der scheidenden Chefdirigent in der aktuellen Spielzeit zur Uraufführung bringt. Unter anderem tragen auch Magnus Lindberg und Brett Dean jeweils einen der musikalischen "Appetithappen" bei – ihre Uraufführungen stehen im Juni 2018 auf dem Programm. Unsuk Chins Stück Chorós Chordón (altgriechisch für "Saitentanz", gleichwohl geschrieben für komplettes großes Orchester) wird am 03.11.2017 in Berlin uraufgeführt und von den Philharmonikern auch auf verschiedenen Stationen ihrer anschließenden Asien-Tournee gespielt. Es bezieht sich auf physikalische Phä­no­mene und kosmologische Szenarien.

Gegenwärtig arbeitet Chin an einem neuen Stück für Anne-Sophie Mutter, das im Herbst 2018 uraufgeführt wird, und widmet sich ihrer Tätigkeit als Kuratorin der Neue-Musik-Reihen des Seoul Philharmonic sowie des Londoner Philharmonia Orchestra.


>  Más información sobre la obra: Chorós Chordón

Photo © Priska Ketterer

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