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Photo:Ilse Buhs
Deutsche Oper Berlin 1969, Gustav Rudolf Sellner dir.

Blacher, Boris

200,000 Taler (1969)

Dauer: 120 Minuten
Opera in three scenes with an epilogue

Libretto after Scholom Aleichem, translated by Siegmund Bendkower (G)

Besetzung
S,M,3T,3Bar,2B,2mimes; 2(II=picc).2.2.2-4.2.3.1-timp.perc(2-3):xyl/vib/glsp/tgl/cyms/SD/BD/tamb/3tom-t/gong-cel-harp-pft(on stage)-strings.
Abkürzungsverzeichnis (PDF).


Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in der ganzen Welt.



Uraufführung
9/25/1969
Deutsche Oper, Berlin
Gustav Rudolf Sellner, Regisseur
Dirigent: Heinrich Hollreiser
Ensemble: Deutsche Oper Berlin

Rollen

SCHIMELE SOROKER, ein SchneiderBariton
ETTIE-MENNIE (BIELKE), seine TochterMezzosopran
MOTEL, GehilfeTenor
KOPEL, GehilfeBariton
PERL, NachbarinSopran
SOLOMON, VermieterBaß
KOLTUN, GeschäftsmannBariton
SOLOWEJTSCHIK, HeiratsvermittlerTenor
HIMMELFARB, BankbeamterTenor
MENDEL, HausangestellterBaß
REB ASCHER FEIN, reicher Mann/GOLDA, seine FrauPantomimen


Ort und Zeit
Eine jüdische Gemeinschaft in Galizien, 19. Jahrhundert


Zusammenfassung

Der arme Schneider Schimele Sorocker hat große Geldsorgen – er ist seinem Vermieter Solomon Fein die Miete schuldig. Der einzige wirkliche Wert, den er besitzt, ist seine attraktive Tochter Bielke, an der sowohl Solomon als auch sein Agent Koltun Interesse haben, abgesehen von Sorockers jungen Lehrlingen Motel und Kopel. Allem Anschein nach soll Bielke notgedrungen mit einem der reicheren Bewerber verheiratet werden. Plötzlich trifft die Nachricht ein, dass Sorocker den ersten Preis in einer Lotterie gewonnen hat: 200.000 Taler gehen in seinen Besitz über. Ironischerweise macht dies Bielke, als potenzielle Erbin, für ihre Bewerber noch attraktiver.

Zwei Wochen später sehen wir Sorocker und seine Familie in ihrem neuen, prachtvollen Haus, wo Fein und Koltun wiederum Bielke belagern. Fein und seine Eltern kommen zum Abendessen – man berät über eine mögliche geschäftiche Zusammenarbeit. Als der Heiratsvermittler Solowejtschik eintrifft, wird offensichtlich, wohin sich das Ganze entwickelt. Vor dem alles entscheidenden Diner im Haus der Sorockers bieten Motel und Kopel der verzweifelten Bielke Hilfe bei der Flucht an, doch sie bleibt mit einer Migräne in ihrem Zimmer. Alles gerät in Verwirrung, als plötzlich Himmelfarb, der Kassierer der Bank, erscheint: Es stellt sich heraus, dass der Lottogewinn ein Irrtum war – Sorocker ist so arm wie zuvor. In der Zwischenzeit hat sich Bielke auf und davon gemacht. Von den beiden Lehrlingen zieht sie Motel vor. Als ihre Eltern sie in ihrem alten Zuhause finden, wohin sie nun zurückkehren müssen, nehmen sie Motel zufrieden als Schwiegersohn an – vorausgesetzt, er erwartet keine Mitgift.


Stimmung
heiter, romantisch


Themen
Ethik, Geschichte, Beziehungen, Gesellschaft, Literatur






Kaufausgaben

200,000 TalerLibretto> Details
200,000 Taler(Vocal Score) (German)> Details
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