Klebe, Giselher
Alkmene (1959-61)
Dauer: 150 MinutenOpera in three acts
Libretto by the composer, after Heinrich von Kleist's 'Amphitryon' (G)
Besetzung
S,colS,2T,Bar,4B; chorus; ballet;
3(II,III=picc).2(II=corA).2(II=Ebcl).altocl(bhn).bcl(=altocl or bhn).2tsax.bsax.3(III=dbn)-4.8.4.1-timp.perc-2harps-strings;
On-stage:2picc.fl.3sax-4hn.2ttuba-perc-pft-org;
reduced orchestration: 2.picc.2.2.altocl.bcl.2.dbn-4.4.3.1-timp.perc(4)-2harps-cel(pft)-org(harmonium)-strings;
other orchestrations with further reduction are possible; stage music can be played from orchestra, but preferably on tape
.
Abkürzungsverzeichnis (PDF).
Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in der ganzen Welt.
Uraufführung
9/25/1961
Berlin
Rudolf Sellner, Regisseur
Dirigent: Heinrich Hollreiser
Ensemble: Deutsche Oper Berlin
Rollen
| JUPITER | Bariton |
| MERKUR | Hoher Baß |
| AMPHITRYON, Feldherr der Thebaner | Tenor |
| ALKMENE, Gemahlin des Amphitryon | Sopran |
| SOSIAS, Diener des Amphitryon | Hoher Baß und Sprechstimme |
| CLEANTHIS, Gemahlin des Sosias | Kol. Sopran |
| Ein Feldherr | Baß |
| Zwei Oberste | Tenor, Baß |
| Olympische Götter, Volk, Feldherren |
Ort und Zeit
Theben in mythischer Zeit
Zusammenfassung
Jupiter läßt Merkur Vorbereitungen für ein neues amouröses Abenteuer treffen. Er hat sein Auge auf Alkmene geworfen, die schöne Frau des Thebaner Feldherren Amphitryon, den ein Krieg gegen Athen von zuhause fernhält. Der Gott, der sich den Menschen nicht leibhaftig zeigen darf, wählt sich Amphitryons Gestalt und verbringt mit Alkmene, die ihn für den frühzeitig zurückgekehrten Gatten hält, die Nacht.
Als Amphitryons Diener Sosias am nächsten Morgen erscheint, um den Sieg über die Athener und die Rückkehr des Heers zu melden, stößt er auf sein Spiegelbild alias Merkur, der während der Nacht Wache geschoben hatte. Ein tolles Spiel um Schein und Sein hebt an und schafft Verwirrung und Bestürzung. Alkmene ist nicht wenig überrascht, den Gatten nach wenigen Stunden zum zweiten Mal als Heimgekehrten zu begrüßen. Amphitryon, der einen Nebenbuhler argwöhnt, geht Zeugen holen, die beweisen sollen, daß er das Lager nachts nicht verlassen hat. Alkmene, tief gekränkt, denkt schon an Trennung, da erscheint ihr erneut Jupiter-Amphitryon und bekennt: „Es war kein Sterblicher, der dir erschienen, Zeus selbst hat dich besucht.“ War es nicht so, daß sie, wenn sie zum Gott gebetet hat, ihn in Amphitryons Gestalt sich vorgestellt, da anders ihrem Geist er nicht zu fassen war? Wer ist es wirklich, den sie liebt? Die herbeigeholten Hauptleute und das Volk von Theben sehen sich mit zwei Amphitryonen konfrontiert und halten Jupiter für den echten. Da gibt sich dieser zu erkennen und offenbart Alkmene, daß sie in dieser Nacht einen Sohn empfangen habe, der den Namen Herkules tragen werde. Als Jupiter im Sonnenwagen zum Olymp entschwindet, erwacht Alkmene in den Armen Amphitryons aus ihrer Ohnmacht.
Stimmung
heiter, dramatisch, poetisch
Themen
Zauberei/Geheimnis, Beziehungen, Literatur
Kaufausgaben
| Alkmene | Libretto | > Details |
| Alkmene Op36 | (Vocal Score) | > Details |

