Stanford, Charles Villiers
The Canterbury Pilgrims (1883)
Dauer: 180 MinutenOpera in three acts
Libretto by Gilbert A'Beckett (E)
Besetzung
S,A,2T,2Bar,2B
Orchestra.
Abkürzungsverzeichnis (PDF).
Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in der ganzen Welt.
Uraufführung
4/23/1884
Theatre Royal, Drury Lane, London
Ensemble: Carl Rosa Opera Company
Rollen
| SIR CHRISTOPHER SYNGE, ein Ritter der Grafschaft | Bariton |
| HAL O'THE CHEPE | Bariton |
| GEOFFREY BLOUNT, Wirt des Tabard Inn | Tenor |
| HUBERT LOVEL, sein Lehrling | Tenor |
| WAT ORRIDGE, Lehrling | Tenor |
| WILL BOYLE, Lehrling | Baß |
| DAME MARGERY, Sir Christophers Frau | Alt |
| CICELY, Geoffreys Tochter | Sopran |
Ort und Zeit
England, 14. Jahrhundert
Zusammenfassung
Der erste Akt spielt im Hinterhof des Tabard Inn in Southwark um fünf Uhr morgens, eines Tages gegen Ende des 14. Jahrhunderts. Der Lehrling Hubert singt mit einer kleinen Schar Kollegen ein Geburtstagsmadrigal für Cicely, die Tochter des Gastwirts Geoffrey. Geoffrey vertreibt sie, doch Hubert schleicht sich zurück. Cicely erzählt ihm, daß ihr Vater sie mit ihrer Tante, einer Jungfer, auf eine Pilgerreise nach Canterbury schicken will, um die Beziehung zu Hubert zu beenden.
Die übrigen Pilger treffen im Gasthaus ein und werden bedient. Währenddessen kommt Sir Christopher, ein älterer Ritter, mit seinem Gefolgsmann Hal o’the Chepe an. Sir Christopher giert nach Cicely, und Hal hat den Plan, sie auf der Straße zu entführen. Nichts von seiner Beziehung zu Cicely ahnend, bitten sie Hubert um Hilfe. Sie verabreden, sich in Sidenbourne zu treffen – in diesem Moment trifft Sir Christophers Gattin Dame Margery ein, die ihrem Mann voll Mißtrauen gefolgt ist. Geoffreys Antworten auf ihre Nachfragen bestätigen ihren Argwohn, und am Ende des Aktes brechen alle nach Sidenbourne auf – manche um Liebesabenteuer zu bestehen, andere um sie zu verhindern.
Es wird eine Nacht der Verwirrung in Sidenbourne. Hubert gelingt es, in der Verkleidung eines Klosterbruders, Geoffrey auf eine Wildgänsejagd zu schicken, während Dame Margery mit verschleiertem Gesicht ihren Mann beobachtet. Mit Margerys Segen brennen Hubert und Cicely durch; der Entführungsversucht wird vereitelt. Im Schlußakt wird Hubert vom Richter – Sir Christopher – für die Verführung einer Jungfrau zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt, doch behält Dame Margery mit ihrer Intervention das letzte Wort, und es gelingt ihr Sir Christopher zu überreden, dem Werben des jungen Hubert stattzugeben.
Stimmung
heiter
Themen
Geschichte, Beziehungen, Gesellschaft, Literatur

