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Photo:Anne Kirchbach
Staatsoper München, 1972, Director: Günter Rennert

Yun, Isang

Sim Tjong (1971-72)

Dauer: 110 Minuten
Korean legend in two acts with prologue and epilogue

Libretto by Harald Kunz (G)

Besetzung
10S,2M,3A,4T,4Bar,9B (doubled roles possible); chorus; 3(II=picc,III=picc,afl).3(III=corA).3(III=bcl).3(III=dbn)-4.4.3.1-timp.perc(3)-harp-cel-strings .
Abkürzungsverzeichnis (PDF).


Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in der ganzen Welt.



Uraufführung
8/1/1972
Staatsoper, Munich
Günter Rennert, Regisseur
Dirigent: Wolfgang Sawallisch
Ensemble: Ensemble der Bayerischen Staatsoper

Rollen

SIM TJONG, ein wiedergeborener EngelLyr. Sopran
SIM, ihr irdischer VaterBariton
LI, ihre irdische, zugleich OK-TJIN, ihre himmlische MutterLyr. Sopran
PAENGDOK, eine NachbarinAlt
BettelmönchBaß
SchiffspatronBaß
KapitänBariton
Park, ein jugendlicher LiebhaberTenor
2 Bosal = BoddhisattvasTenor, Alt
3 Frauen am BrunnenSopran, Mezzosopran, Alt
TürhüterBaß
KöchinMezzosopran
Alter und junger SeemannBaß, Tenor
5 Bräute des DrachenkönigsSoprane
Drachenkönig5 Bässe
2 HöflingeTenor, Bariton
Himmlische, Seeleute, Hofstaat. Doppelbesetzungen möglich


Zusammenfassung
Das Mythenmärchen vom Schicksal der Sim Tjong gehört zu den ältesten und beliebtesten Geschichten des koreanischen Volkes: Ein alter armer Blinder hat eine spätgeborene Tochter, deren Mutter im Kindbett gestorben ist. Als das Mädchen herangewachsen ist, trifft der Blinde einen Mönch, mit dem er einen Vertrag schließt. Gegen eine für seine Verhältnisse unermeßlich hohe Summe, die er dem Tempel opfern will, möchte er seine Sehkraft wiedererlangen. Um für die Schuld des Vaters einzustehen, verkauft sich die Tochter an Seeleute, die ein Opfer für den Drachenkönig suchen. Sie springt ins Meer, gelangt in den Kristallpalast des Drachenkönigs, kehrt jedoch nach geraumer Zeit aus dem Wasserreich auf die Erde zurück. Sie begegnet dem Kaiser, der sie zur Frau nimmt. Der Kaiser läßt den Blinden, der inzwischen völlig verarmt ist, suchen und an den Hof bringen. Die Tochter öffnet dem Vater die Augen... Bezeichnend für die taoistische Grundhaltung des Märchens ist der als selbstverständlich vorausgesetzte Existenzwandel Sim Tjongs. Als Apsaras (Engel, Fee) dem Überirdischen entstammend, wird sie zunächst Mensch. Im Freitod sinkt sie in die Unter-Welt des Nicht-Bewußten, ins vegetativ-pflanzliche Dasein. Sie verbleibt jedoch nicht im Bereich des Yin-Prinzips, im Wasser, im Weiblichen, im Dunkeln, sondern wird zu einer höheren Lebensstufe wiedergeboren, die dem Yang-Prinzip, dem Himmel-Nahen, dem Männlichen, dem Licht zugeordnet ist. Wie ihr Vater wird sie nach der Erfüllung ihres Auftrages in den Himmel zurückkehren.
Harald Kunz


Stimmung
dramatisch


Themen
Zauberei/Geheimnis, Mythologie, Beziehungen, Gesellschaft






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