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Hindemith Preis 2016 für Anna Clyne

(April 2016)

ClyneBrooklynBridgeOddo.jpg Anna Clyne erhält in diesem Jahr den mit 20.000 Euro dotierten Hindemith-Preis. Das Votum der Jury unter Vorsitz des SHMF-Intendanten Dr. Christian Kuhnt fiel einstimmig auf die in New York lebende Komponistin mit Londoner Wurzeln.

»Die Musik von Anna Clyne, die durch einen Reichtum an Klangfarben besticht, bezieht szenische Elemente mit ein. Dadurch verleiht die junge, außerordentlich originelle Komponistin ihren Werken nicht selten eine Dreidimensionalität«, so Dr. Christian Kuhnt, Intendant des Schleswig-Holstein Musik Festival.

Die Preisverleihung findet im Rahmen eines Festkonzerts am 12.07.2016 auf Schloss Reinbek statt. Auf dem Programm stehen Werke von Anna Clyne und Paul Hindemith sowie die Uraufführung eines Werkes von David Philip Hefti (Auftragswerk des SHMF), der 2015 mit dem Hindemith-Preis ausgezeichnet wurde.

Seit 1990 wird der mit 20.000 Euro dotierte Hindemith-Preis im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festival verliehen. Mit dem Preis, der von der Hindemith-Stiftung (Blonay/Schweiz), den Stiftungen Rudolf und Erika Koch-Stiftung, Walther und Käthe Busche-Stiftung, Gerhard Trede-Stiftung und Franz-Wirth-Gedächtnis-Stiftung sowie von der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg und dem Land Schleswig-Holstein gestiftet wird, sollen herausragende zeitgenössische Komponisten gefördert werden. Zugleich erinnert die Auszeichnung an das musikpädagogische Wirken Paul Hindemiths, der 1932 im Auftrag der Staatlichen Bildungsanstalt Plön die Komposition »Plöner Musiktag« schrieb. Zu den Preisträgern zählen unter anderem Olga Neuwirth (1999), Matthias Pintscher (2000), Thomas Adès (2001), Jörg Widmann (2002), Jörn Arnecke (2004), Lera Auerbach (2005), Dai Fujikura (2007) und Bernd Richard Deutsch (2014). 2015 ging der bedeutende Preis an den Schweizer Komponisten David Philip Hefti.

Für Anna Clyne endete erst kürzlich ihre fünfjährige Amtszeit als Composer-in-Residence bei Chicago Symphony. Aktuell ist sie Composer-in-Residence beim Baltimore Symphony Orchestra und dem Orchestre national d’Île de France. Zudem erhielt sie ein Stipendium der American Academy of Arts and Letters und Auszeichnungen  des American Music Center und der Foundation for Contemporary Arts. 2014 war sie für den britischen Times Breakthrough Award nominiert sowie 2015 für den Grammy Award in der Kategorie »Best Classical Contemporary Composition« für ihr Doppel-Violinkonzert Prince of Clouds.
Zu den aktuell bevorstehenden Highlights zählen die Uraufführungen ihrer Werke Abstractions, komponiert für Marin Alsop und das Baltimore Symphony Orchestra, sowie des Balletts RIFT in Zusammenarbeit mit der Choreographin Kitty McNamee.

Festkonzert aus Anlass der Verleihung des Hindemith-Preises 2016:
Dienstag, 12.07.2016, 19 Uhr, Schloss Reinbek
Baiba Skride, Violine / Lauma Skride, Klavier

Paul Hindemith: Sonate für Violine und Klavier C-Dur (1939)
David Philip Hefti: Poème noctambule für Violine und Klavier (2016) (UA, Auftragswerk des SHMF)
Anna Clyne: Rest These Hands für Violine solo
www.shmf.de


>  Further information on Performance: The Violin

Foto: Anna Clyne (© Javier Oddo)

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