Boosey & Hawkes Composer News
FEATURED COMPOSERS

Ursula Mamlok zum 90.

(February 2013)

Am 1. Februar 2013 kann sie ihren 90. Geburtstag feiern: Ursula Mamlok, Komponistin und prominenteste Remigrantin des deutschen Musiklebens. Seit 2006 lebt und arbeitet Ursula Mamlok wieder in ihrer Geburtsstadt Berlin - 1938 konnte sie sich mit ihrer Familie vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten ins amerikanische Exil retten.

An ihrem Geburtstag ehren sie die Spectrum Concerts mit einem Programm im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie. Der erste Konzertteil ist Werken Mamloks aus verschiedenen Schaffensphasen und in unterschiedlicher Besetzung gewidmet, interpretiert von Boris Brovtsyn und Julia-Maria Kretz (Violine), Hartmut Rohde (Viola), Jens Peter Maintz (Violoncello), Lars Wouters van den Oudenweijer (Klarinette), Naomi Niskala (Klavier) und dem Armida Quartett. Im zweiten Konzertteil erklingen außerdem Kompositionen von Wolf, Janácek und Meldelssohn Bartholdy. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Zuvor findet ab 19.20 Uhr eine Einführung statt, bei der Ursula Mamlok im Gespräch mit Bettina Brand und Habakuk Traber zu erleben ist. Einen Mitschnitt des Konzerts sendet Deutschlandradio Kultur am 21. Februar ab 20 Uhr.

> www.spectrumconcerts.com

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Ursula Mamlok erhielt ihre frühe musikalische Ausbildung in Berlin. 1939 wanderte sie nach Ecuador aus und erhielt kurz darauf ein Stipendium für die Mannes School of Music in New York. In den folgenden Jahren studierte sie Komposition bei Roger Sessions, Stefan Wolpe sowie Ralph Shapey. Ausgehend von Schönbergs Zwölfton-Methode entwickelte Mamlok im Lauf der Jahre einen eigenen rhythmisch komplexen, klangfarbenreichen Kompositionsstil. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und unterrichtete selbst Komposition an der New York University, der Temple University und über 40 Jahre an der Manhattan School of Music. Ihr Werkverzeichnis umfasst knapp 100 Werke unterschiedlichster Größe und Besetzung.

Weitere aktuelle Termine:

Am 15./16. Februar 2013 zeigt die Berliner Staatsbibliothek in ihrem Haus Postdamer Straße eine Ausstellung zu Ursula Mamlok, die mit einem Gesprächskonzert mit Kammermusikwerken der Komponistin beschlossen wird (16. Februar, 18.30 Uhr).

Beim Göttinger Symphonieorchester unter der Leitung von Christoph-Mathias Mueller erklingt am 28. Februar 2013 die Uraufführung von Mamloks Oboenkonzert mit dem Solo-Oboisten des Concertgebouw Orchesters Amsterdam, Lucas Macías Navarro.

Am 5. Mai 2013 findet in der Seidlvilla zu München ein Matineekonzert mit Kammermusik von Ursula Mamlok statt (Moderation: Bettina Brand).

Außerdem entsteht gegenwärtig ein Dokumentarfilm über das Leben und Werk der Komponistin.


Informationen über Ursula Mamlok finden Sie u.a. unter den folgenden Links:
> www.ursulamamlok.com (Homepage der Komponistin)
> www.boosey.de/Mamlok (Die Komponistin bei Boosey & Hawkes: Biographie, Werke, Aufführungen u.v.m.)
> www.boosey.com/downloads/U_Mamlok_Wv_loRes.pdf (vollständiges Werkverzeichnis)

Bereits 2012 ist im Böhlau-Verlag das Buch "Time in Flux". Die Komponistin Ursula Mamlok von Habakuk Traber erschienen, mit Biographie und Werkanalysen.
 


> Further information on Performance: Polyphony No.1
> Further information on Work: String Quartet No.1

Photo: Ursula Mamlok (© Simon Pauly)

> News Search

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