Höller, York: Fanal (1989, rev.1996–97/2003) 18'
for trumpet and small orchestra
Orchesterbesetzung
2.2(II=corA).2(II=bcl).2(II=dbn)-2.0.2.1-perc(2):glsp/vib/xylorimba/t.bells/2tam-t/5cym/3wdbl/5tom-t/SD/TD/BD-pft-synth(Yamaha DX7II)-harp-strings(3.0.2.2.1).
Abkürzungsverzeichnis (PDF).
Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in der ganzen Welt.
World Premiere
6/17/1991
Auditorium des Halles, Paris
Jean-Jacques Gaudon, trumpet / Ensemble InterContemporain / Hans Zender
Anmerkungen des Komponisten English
Der Titel Fanal (vom griechischen ‘phanos’, Fackel) weist auf die Idee des Stückes hin, die sich vom Bild eines "Feuerzeichens" oder "Flammenzeichens" herleitet. Der dominierende musikalische Gestus entspricht – vor allem am Anfang des Stückes – dem eines jähen Aufloderns, andere Momente mögen an das unruhige Flackern, das gleichmäßige Züngeln, das fast unbewegte Glimmen, der Schluss an das langsame Verlöschen einer Flamme erinnern.
In diesem wechselvollen Geschehen agiert die Solo-Trompete auf unterschiedlichen perspektivischen Ebenen: keineswegs immer im Vordergrund, sondern zeitweise auch im Mittelgrund, gelegentlich sogar im Hintergrund der "Klanglandschaft". Dabei spielt das "Klangsymbol" des seit Beethoven’s 3. Sinfonie manchmal so genannten "heroischen" Tons Es eine charakteristische Rolle.
Schließlich sei auf eine versteckte Zahlensymbolik hingewiesen: Innerhalb der 32-tönigen "Klanggestalt", auf der die musikalische Struktur und Form des Werkes beruht, sind die Töne 20 bis 24 so angeordnet, dass ihre numerische Position innerhalb der chromatischen Skala folgende Datum ergibt: 14.7.(17)89. Die Komposition entstand im zeitlichen und gedanklichen Umfeld der Zweihundertjahrfeiern der Französischen Revolution.
Pressestimmen English
Empfohlene Aufnahme
John Wallace / London Sinfonietta / Hans Zender
Largo 5140

for trumpet and small orchestra
Orchesterbesetzung
2.2(II=corA).2(II=bcl).2(II=dbn)-2.0.2.1-perc(2):glsp/vib/xylorimba/t.bells/2tam-t/5cym/3wdbl/5tom-t/SD/TD/BD-pft-synth(Yamaha DX7II)-harp-strings(3.0.2.2.1).
Abkürzungsverzeichnis (PDF).
Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in der ganzen Welt.
World Premiere
6/17/1991
Auditorium des Halles, Paris
Jean-Jacques Gaudon, trumpet / Ensemble InterContemporain / Hans Zender
Anmerkungen des Komponisten English
Der Titel Fanal (vom griechischen ‘phanos’, Fackel) weist auf die Idee des Stückes hin, die sich vom Bild eines "Feuerzeichens" oder "Flammenzeichens" herleitet. Der dominierende musikalische Gestus entspricht – vor allem am Anfang des Stückes – dem eines jähen Aufloderns, andere Momente mögen an das unruhige Flackern, das gleichmäßige Züngeln, das fast unbewegte Glimmen, der Schluss an das langsame Verlöschen einer Flamme erinnern.
In diesem wechselvollen Geschehen agiert die Solo-Trompete auf unterschiedlichen perspektivischen Ebenen: keineswegs immer im Vordergrund, sondern zeitweise auch im Mittelgrund, gelegentlich sogar im Hintergrund der "Klanglandschaft". Dabei spielt das "Klangsymbol" des seit Beethoven’s 3. Sinfonie manchmal so genannten "heroischen" Tons Es eine charakteristische Rolle.
Schließlich sei auf eine versteckte Zahlensymbolik hingewiesen: Innerhalb der 32-tönigen "Klanggestalt", auf der die musikalische Struktur und Form des Werkes beruht, sind die Töne 20 bis 24 so angeordnet, dass ihre numerische Position innerhalb der chromatischen Skala folgende Datum ergibt: 14.7.(17)89. Die Komposition entstand im zeitlichen und gedanklichen Umfeld der Zweihundertjahrfeiern der Französischen Revolution.
Pressestimmen English
Empfohlene Aufnahme
John Wallace / London Sinfonietta / Hans Zender
Largo 5140

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