Nachrichten zu den Komponisten bei Boosey & Hawkes
KOMPONIST IM PORTRÄT
Strauss, RichardAriadne auf Naxos (1916 version) op. 60 (1916) 100'
Opera in one act with a prologue (Revised version of 1912 score)

Music Text      English

Orchesterbesetzung
Main roles: colS,dramS Subsidiary roles: M,5T,4Bar,B,actor (Prologue) 2S,M,3T,Bar,B (Opera) 2(II=picc).2.2.2-2.1.1.0-timp.perc:glsp/tamb/tgl/cyms/SD-pft-harm-cel cel-2harp-strings(6.0.4.4.2).
Abkürzungsverzeichnis (PDF).

Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in aller Welt mit Ausnahme von Deutschland, Italien, Portugal, Danzig und den Gebieten der früheren UdSSR.


For full details on this stagework, including synopsis and roles, please visit our Opera section.


World premiere of version
10/4/1916
Hofoper, Vienna
Vienna Hofoper / Franz Schalk


Rezeption      English
Im Jahr 1916 einigten sich Strauss und Hofmannsthal, eine neue, vereinfachte Fassung der aufführungstechnisch zu komplizierten Ariadne von 1912 auszuarbeiten. Darin wurde Molières Drama durch ein neues, auskomponiertes Vorspiel ersetzt. Grundlage dafür bildete die ursprünglich nur kurze Passage, in dem die Entscheidung, Oper und Lustspiel gleichzeitig aufzuführen, vorbereitet wird. Die Rollen der originalen Oper wurden ins Vorspiel übernommen, ebenso wie die des Komponisten, der im ursprünglichen Stück nur eine kurze Sprechrolle hatte. Monsieur Jourdain kommt nicht mehr vor, für ihn spricht der Haushofmeister. Die Handlung spielt jetzt in Wien, nicht mehr in Paris, und das Vorspiel findet hinter der Bühne statt.

Strauss überarbeitete das Original an zahlreichen Stellen. So wurden etwa Schwierigkeit, Stimmumfang und Länge von Zerbinettas Arie "Großmächtige Prinzessin" reduziert, die Szene weggekürzt, in der sie Ariadne auf die Ankunft des Gottes Bacchus vorbereitet, und die Komödianten am Schluß (außer einer Bemerkung von Zerbinetta ans Publikum) von der Bühne genommen, um die Liebesmusik von Ariadne und Bacchus ganz in den Mittelpunkt zu stellen. Da diese Fassung weitaus praktikabler war und mehr den Konventionen der Oper entsprach, verdrängte sie bald – vielleicht zu Unrecht – die Fassung von 1912. Die spätere Fassung ist die heute zumeist aufgeführte.

Empfohlene Aufnahme
Elisabeth Schwarzkopf/Irmgard Seefried/Rita Streich/Rudolf Schock/Karl Dönch/Hermann Prey/Hugues Cuénod/Philharmonia Orchestra/Herbert von Karajan
EMI CMS5670772
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Gundula Janowitz/Teresa Zylis-Gara/Sylvia Geszty/James King/Theo Adam/Hermann Prey/Siegfried Vogel/Peter Schreier/Staatskapelle Dresden/Rudolf Kempe
EMI CMS7641592
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