Nachrichten zu den Komponisten bei Boosey & Hawkes

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KOMPONIST IM PORTRÄT
Aa, Michel van derUp-close (2010) 30'
for solo cello, string ensemble and film

Orchesterbesetzung
strings(6.6.6.4.2)-soundtrack(1player; doubleA player software, from laptop)-film(from laptop).
Abkürzungsverzeichnis (PDF).

Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in der ganzen Welt.

World Premiere
3/11/2011
Konserthuset, Stockholm
Sol Gabetta, cello / Amsterdam Sinfonietta / Candida Thompson


Pressestimmen      English    Français
"Van der Aa ließ seine Protagonistin doppelt auftreten: Sol Gabetta illustrierte mit der zerklüfteten Tonsprache ihres Soloparts die surrealen Bedrängnisse einer alten Frau, die parallel in einem Video gezeigt wurden. Jedes Geräusch, ob aus dem Lautsprecher oder aus dem Orchester stammend, vergrößerte die Spannung: ein aufregender, komplexer Dialog zwischen Film, Elektronik und Livemusik." (Verena Fischer-Zernin, Hamburger Abendblatt, 22.03.2011)

"Van der Aas Musik kann jede Art von Stimmung knapp und packend in Klänge umzusetzen, die von einer durch und durch unsentimentalen Melancholie grundiert sind. Die herbe Melancholie dieses Komponisten findet sich auch zu Beginn von Up-close: Sol Gabetta spielt eine tastend einsetzende und oft unterbrochene Solokadenz. Immer wieder von unten beginnend drängt die Musik nach oben und gipfelt in einem virtuosen Mänadentanz, der von der Amsterdam Sinfonietta furios aufgenommen wird ... an den ersten Satz schließt sich ein geheimnisvoll versonnenes Intermezzo für Tonbandmusik und Film an, in dem erstmals die Cellistin direkt in Kontakt tritt mit ihrem alter ego auf der Leinwand: Beide scheinen einen Dialog über die Generationen hinweg anzustreben, von dem sie nicht wissen, wie sie ihn beginnen, wie sie ihn führen sollen ... Ein anrührendes Miteinander von Film und Live-Performance, von Vergangenheit und Gegenwart." (Reinhard J. Brembeck, Süddeutsche Zeitung, 19./20.03.2011)

"Enervierende Musik, auf Weltniveau vorgetragen, 30 Minuten Hochspannung. Nebenher läuft das Alter Ego der Solistin als verstörende Videoprojektion Gefahr, dem Wahnsinn zu verfallen. Der Zuschauer erlebt die Perspektive der gealterten Künstlerin in Interaktion mit dem realen Bühnengeschehen.
Ein höchst interessanter und fesselnder Ansatz, gewollt und gekonnt, visuell und musikalisch beeindruckend." (Dirk Tenbrock, Volksfreund, 13.03.2011)

Empfohlene Aufnahme
Sol Gabetta / Amsterdam Sinfonietta
DQM 04 (DVD) disquietmedia.net






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