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KOMPONIST IM PORTRÄT
Offenbach - Keck: Introduction, Prière et Boléro (OEK critical edition) (1840) 13'
for cello and orchestra

Orchesterbesetzung

2.2.2.2-4.2.3.0-timp-strings

Abkürzungsverzeichnis (PDF)

Vertriebsgebiet

Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in der ganzen Welt.

World premiere of version

07/10/2007
Opernhaus, Zürich
Jérôme Pernoo, cello / Orchester der Oper Zürich / Marc Minkowski

Hintergrund

Dieses Werk, auch unter dem Namen Grande Scène espagnole bekannt, komponierte Offenbach 1840 als Paradestück für den eigenen Gebrauch. Es begleitete ihn auf seiner Karriere als Cello-Virtuose bis zu seinen letzten öffentlichen Auftritten in den 1860er Jahren. Er spielte es vor den gekrönten Häuptern Europas in Schloss Windsor, auf Tourneen in Frankreich und Deutschland, in Köln sogar mit Franz Liszt am Klavier. Ursprünglich als 4-sätziger Zyklus angelegt, entfernte der Komponist selbst die beiden, heute verschollenen, Mittelsätze – Zambada-Ronde des muletiers, Sérénade – vor der Veröffentlichung als op. 22. In der Mischung aus meditativer Innerlichkeit und frenetischer Virtuosität steckt in Priére et Boléro auch das musikalische Selbstporträt eines der vielseitigsten Komponisten des 19. Jahrhunderts.
FHW

Empfohlene Aufnahme

Camille Thomas, cello / Orchestre National de Lille / Alexandre Bloch
DG 47975205

cd_cover

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