Brett Dean
b. 1961
Schlaglicht
ging nach Studien in Australien nach Deutschland und wurde 1985 Bratscher im Berliner Philharmonischen Orchester * trat neben seiner Orchestertätigkeit auch als Solist auf und bestritt dabei zahlreiche Ur- und Erstaufführungen * begann 1988 zu komponieren, war anfangs überwiegend Arrangeur * sammelte Erfahrung im Improvisieren bei Radio- und Filmprojekten in Australien * etablierte sich als Komponist von Rang durch weltweite Aufführungen seines Balletts One of a Kind (Nederlands Dans Theater, Choreographie: Jiri Kylian) sowie mit dem Klarinettenkonzert Ariel’s Music, das vom UNESCO International Rostrum of Composers ausgezeichnet wurde * viele seiner Kompositionen sind durch die Malerei seiner Frau Heather Betts angeregt * lebt seit 2000 als freischaffender Komponist in Australien * zu den führenden Interpreten seiner Musik zählen u.a. Sir Simon Rattle, Markus Stenz, Simone Young, Frank Peter Zimmermann und Daniel Harding
Zu Brett Deans erfolgreichsten Werken zählen:
Carlo (1997) für Streicher, Sampler und Tonband
Beggars and Angels (1999) für großes Orchester
The Lost Art of Letter Writing (2006) für Violine und Orchester
Bliss (2004–09) Oper in drei Akten
Ausblick: neues Werk The Last Days of Socrates für den Rundfunkchor Berlin mit den Berliner Philarmonikern unter Sir Simon Rattle (UA Apr. 2013); Porträtkonzert in der Münchner Pinakothek der Moderne (Jun.); Porgramm-Schwerpunkte bei den Festivals in Lockenhaus (Juli) und Grafenegg (Aug.)
"seine ganz eigenständige Tonsprache und sein vollkommenes Gespür für Spannung und Timing wurden vom Publikum enthusiastisch aufgenommen" – Daily Telegraph
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