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KOMPONIST IM PORTRÄT

Dietrich Manicke

 1923 - 2013Dietrich Manicke photo © Boosey & Hawkes

Schlaglicht


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geboren am 29. Oktober 1923 in Wurzen bei Leipzig, Schulbesuch in Dresden * 1942-47 Studium in den Fächern Komposition (bei Fidelio Finke und Gustav Mraczek), Theorie, Dirigieren und Musikerziehung an der Dresdner Staatlichen Akademie für Musik und Theater; anschließend Lehrer für Tonsatz und Musikgeschichte ebd. * erfolgreiche erste Aufführungen seiner Werke, etwa Passacaglia und Fuge für Orchester (1947); Förderung u.a. durch Rudolf Mauersberger, Heinz Bongartz und Rudolf Kempe * 1950-55 Studium der Musikwissenschaft in Berlin und Münster; Promotion an der Freien Universität Berlin über Mozarts Zauberflöte * 1950-53 Dozent für Musiktheorie an der Deutschen Hochschule für Musik Berlin, 1957-60 an der Berliner Kirchenmusikschule und 1960-86 an der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold (Kompositionslehre und Tonsatz; Professur 1967) * Dietrich Manicke erhielt den "Carl Maria von Weber-Preis" der Stadt Dresden für Komposition und den "Johann Wenzel Stamitz-Preis" der Künstlergilde * steht musikalisch-ästhetisch in der Nachfolge Hindemiths * sensible, auf dem intuitiven schöpferischen Einfall gründende, lineare Schreibweise unter Anverwandlung barocker und klassischer Formen * Schwerpunkt auf geistlicher Musik, außerdem Orchester- und Kammermusikwerke * zu seinen Interpreten zählen Alun Francis, Werner Andreas Albert, Karlheinz Zöller, Saschko Gawriloff, Hans Maile, Dieter Klöcker, Janos Kulka u.a. * Manicke ist außerdem Autor zweier Lehrbücher über den polyphonen Satz sowie von Studien u.a. über Heinrich Schütz und Ernst Pepping * verheiratet mit der Altistin Annelies Westen, lebt in Detmold

Werkauswahl Dietrich Manicke:
Choralpartita "Von Gott will ich nicht lassen" (1963) für Orgel
Concerto da Camera (1983) für Viola und Orchester
Ouverture in C nach Themen von Mozart (1987) für Orchester
Partita piccola (1995) für Violine und Klavier

Die Werke von Dietrich Manicke erscheinen bei Anton J. Benjamin Musikverlage.


"Ich versuche stets, für und nicht gegen die Instrumente zu schreiben... Musik sollte ein Phänomen sein, das zum Klingen gebracht und hörend verstanden wird, nicht ein Ergebnis lebensferner Spekulationen und Ideologien..." – Dietrich Manicke

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