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KOMPONIST IM PORTRÄT

Wolfgang von Schweinitz

Wolfgang von Schweinitz Photo © Edition Katzenvilla
b. 1953

Schlaglicht


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Wolfgang von Schweinitz studierte bei Ligeti * Seine vielschichtigen, oft komplexen Strukturen offenbaren Musik von leidenschaftlicher Eloquenz und lyrischer Schönheit * Seine Empfänglichkeit für poetische Texte zeigt sich in Liederzyklen wie Papiersterne ((1981) für Doris Soffel und Aribert Reimann * Auch Werke für große Besetzungen, etwa die Messe (bei Wergo eingespielt, mit Cheryl Studer als Solistin) und Patmos (1989), eine Vertonung des vollständigen Buchs der Offenbarung, die Ruth Berghaus bei der Münchner Biennale und an der Oper Kassel zur Aufführung brachte * Neuere Werke zeigen experimentelle Züge, wie die Herausarbeitung neuer Klangphänomene auf der Grundlage akustischer Erkenntnisse

Werkauswahl Wolfgang von Schweinitz:
Mass (1983) für Solisten, Chor und Orchester
Englische Serenade (1984) für Bläsersextett
Wir aber singen (1992-) Werkzyklus für Violoncello und Orchester
„Schweinitz hat Bemerkenswertes geleistet: nicht nur eine transparente und auf eindrucksvolle Weise originelle Harmonie innerhalb einer seriellen Tonsprache, sondern einprägsame, sangbare Linien, was heutzutage selten genug zu finden ist.“ — Financial Times über Patmos
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