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Alberto Ginastera erlangte erstmals in den 1940er Jahren internationale Aufmerksamkeit mit zwei Ballettkompositionen im Nationalstil, Panambí und Estancia * kombinierte seit 1952 folkloristische Elemente mit seriellen Techniken und Aleatorik * Reihe herausragender Uraufführungen in den USA während der späten 1950er und der 60er Jahre, darunter des Klavierkonzerts Nr.1 (Washington), des Violinkonzerts (New Yorker Philharmoniker unter Bernstein), des Harfenkonzerts (Philadelphia Orchestra unter Ormandy) und von Don Rodrigo (New York City Opera) * 1967 kam seine zweite Oper Bomarzo in Washington heraus, doch wurde eine Produktion in Buenos Aires aus politischen Gründen abgesagt und kam erst 1972 zustande * Ginastera heiratete 1971 die Cellistin Aurora Natola und verließ Argentina, um sich in Genf niederzulassen * zu seinen späten Werken, in denen volksmusikalische Einflüsse völlig in einer vielschichtigen, farbigen modernen Tonsprache aufgegangen sind, zählen die Oper Beatrix Cenci, Glosses für Orchester, das Klavierkonzert Nr.2 und zwei Cellokonzerte.

Zu Alberto Ginasteras erfolgreichsten Werken gehören:
Tänze aus Estancia (1941) für Orchester
Variaciones Concertantes (1953) für Kammerorchester
Bomarzo (1966–67) Oper in zwei Akten
Popul Vuh [Die Schöpfungsgeschichte der Maya] (1975–83) für Orchester

"Komponieren bedeutet meiner Ansicht nach, eine Architektur zu schaffen... In der Musik entsteht diese Architektur in der Zeit... Wenn Zeit vergangen ist, wenn das Werk sich entwickelt hat, bleibt im Geist ein Gefühl innerer Vollkommenheit zurück. Erst dann kann man sagen, daß dem Komponisten die Schöpfung jener Architektur gelungen ist." — Alberto Ginastera

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