*English

Photo:Walt Frerck
World Premiere by The Houston Grand Opera, 1976

Floyd, Carlisle

Bilby's Doll (1975)

Dauer: 135 Minuten
Opera in three acts, eight scenes

Libretto by the composer, based on the novel `A Mirror of Witches' by Esther Forbes (E)

Uraufführung
2/27/1976
Houston, Texas
David Pountney, Regisseur
Dirigent: Christopher Keene
Ensemble: Houston Grand Opera

Besetzung
Major roles: 2S,M,C,2T,Bar,BBar,B; minor roles: S,T,2Bar, 3 speakers; chorus 2(II=picc).2(II=corA).2(II=bcl).2-4.2.2.1-timp.perc(4)xyl/vib/SD/TD/BD/tamb/susp.cym/crash cym/ant.cym/ant.chimes/stone wind chimes/chimes/tpl.cl/wdbl/chinese tpl.bl/gong/bells/bell tree/whip/vibraslap-harp-cel- pft-strings


Rollen

SILAS, der GaststättenbesitzerBariton
DEACON THUMB, ein wohlhabender BauerTenor
TITUS THUMB, sein SohnBariton
JARED BILBY, ein ehemaliger KapitänBaß
MR. ZELLY, ein GeistlicherBaßbariton
GOODY GOOCHY, Dorf-Hebamme und BestattungsunternehmerinAlt
STADTAUSRUFERTenor
HANNAH BILBY, Jared Bilbys FrauMezzosopran
DOLL BILBY, Pflegetochter der BilbysSopran
MRS. THUMB, Deacon Thumbs FrauSopran
SORGE und ARBEIT, Zwillingstöchter von Deacon und Mrs. ThumbSoprane
Erster Freier der verwitweten Hannah BilbyTenor
Zweiter Freier der verwitweten Hannah BilbyBariton
SHADTenor
MR. KLEAVER, der DorfarztBariton
CAPTAIN BUZZEY, der DorfpolizistBariton
MR. INCREASE MATHERBaß
Ein kleiner Jungeohne Gesang
Goody Greeneohne Gesang
Ein Dienstburscheohne Gesang
Richter Brideohne Gesang
Richter Lollimourohne Gesang
Leute aus Cowan Corners und Salem, Abgeordnete, Richtergefolgeohne Gesang


Ort und Zeit
Cowan Corners / Massachusetts, 1671-73


Zusammenfassung
Doll Bilby ist ein französisches Waisenmädchen, das wegen ihrer Religiosität und Fantasie mit der Feindseligkeit und den praktischen Idealen der puritanischen Kolonie, in der sie von Pflegeeltern aufgezogen wird, aneinandergerät.

Doll wurde von Jared Bilby, ihrem Pflegevater, aus Frankreich nach Massachusetts gebracht. Einen Heiratsantrag von Titus Thumb, einem jungen Beamtenanwärter, lehnt sie ab mit der Begründung, ihre Eltern seien als Hexen in Frankreich verbrannt worden und sie mache sich Sorgen, ebenfalls eine Hexe zu werden. Stattdessen trifft und heiratet sie einen Mann, der vorgibt ein echter Dämon zu sein, sich später jedoch als der entfremdete und opportunistische Sohn von Pfarrer Zelley, Dolls Freund und Helfer, herausstellt.

Nach der Erkenntnis, dass ihr Liebhaber ein Sterblicher ist, ist Doll am Boden zerstört. Den Glauben an seine dämonische Natur gewinnt sie jedoch wieder, als sie bei der Geburt ihres Kindes in einer Gefängniszelle stirbt.


Stimmung
dramatisch, tragisch


Themen
Zauberei/Geheimnis, Beziehungen, Religion, Gesellschaft, Literatur





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