Opera in four acts and a prologue
Music Text EnglishOrchesterbesetzungMajor roles: S,A,2T,2Bar,2B
minor roles: 2M,S,A,T,3B; chorus; ballet
2.picc.2.corA.3(II=Ebcl,III=bcl).3(III=dbn)-6.3.3.1-timp.
perc:BD/cyms/tgl/t.mil/tam-t/chimes/xyl-2harp-strings

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Opera section.
World Premiere12/30/1921
Chicago, IL
Chicago Opera / Serge Prokofieff
Rezeption EnglishProkofjews Begegnung mit dem Theaterdirektor Wsewolod Meyerhold im Jahre 1916 sollte entscheidend für die Entstehung seiner bekanntesten und in vieler Hinsicht charakteristischsten Oper werden. Meyerholds Pläne eines antirealistischen Handlungstheaters, das auf dem Rhythmus der Sprache basierte, stand im Einklang mit Prokofjews Experimenten im
Spieler, und Meyerholds Bearbeitung von Gozzis surrealistischem und fantastischem Stück inspirierte den Komponisten zur großartigsten Verschmelzung von Zauber, Komödie und Satire.
Die Liebe zu den drei Orangen wirkt auf vielen Ebenen - ob als Stück im Stück, als geistreiche Kritik der Operntradition oder als dialektisches Spiel zwischen historischer
commedia dell’arte und modernem politischen Kommentar - und hat damit für viele der weltweit führenden Regisseure und Bühnengestalter Anreize zur Aufführung geschaffen. Am erstaunlichsten jedoch ist die unwahrscheinliche klangliche Vorstellungskraft des Komponisten, mit der ihm die nahezu unmögliche Verschmelzung von kindlicher Einfachheit und ausgereifter Differenzierung gelingt und die der Oper ihren dauerhaften, universalen Zuspruch sichert.
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