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Moussorgsky - Shostakovich

Khovanshchina (1886, orch.1958-59)

Dauer: 195 Minuten
National music drama in five acts, edited and orchestrated by Shostakovich

Libretto by Modeste Moussorgsky and Vladimir Stasov (R)

Besetzung
2S,M,5T,3Bar,3B 3(III=picc).3(III=corA).3(III=bcl).3(III=dbn)-4.3.3.1-timp.perc:tgl/tamb/SD/cyms/BD/gong/glsp/t.bells/cel-24harps-pft-strings On- and off-stage band: hns,tpts,trbns This work is represented by Boosey & Hawkes in the UK, British Commonwealth (excluding Canada), Republic of Ireland, mainland China, Korea and Taiwan.
Abkürzungsverzeichnis (PDF).


Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in Großbritannien, Staaten des Commonwealth (ausgenommen Kanada) und der Republik Irland.



Uraufführung
2/21/1886
Kononov Auditorium, St Petersburg
Ensemble: unknown



Bühnen-Erstaufführung
11/25/1960
Kirov Theatre of Opera and Ballet, Leningrad
Leonid Baratov, Regisseur
Dirigent: Sergei Yeltsin
Ensemble: Kirov Opera



Erstaufführung der Fassung
5/23/1959
Moscow
Dirigent: Yevgeny Svetlanov
Ensemble: Mosfilm

Rollen

PRINZ IVAN KHOVANSKY, Führer der Streltsky-MusketiereBaß
PRINZ ANDREIJ KHOVANSKY, sein SohnTenor
PRINZ VASSILI GOLITSINTenor
DER BOJAR SCHAKLOVITYBariton
DOSIFEY, Führer der Alten GläubigenBaß
MARFA, eine Alte GläubigeMezzosopran
EIN NOTARTenor
EMMA, ein Mädchen aus dem deutschen ViertelSopran
VARSONOFIEV, Diener des GolitsinBariton
SUSANNA, eine Alte GläubigeSopran
EIN LUTHERISCHER PASTORBariton
STRELTSKY-MUSKETIERE2 Tenöre, Baß
Musketiere, Alte Gläubige, Begleiterinnen, Persische Sklaven, Leibwächter Peters des Großen, das Volk


Ort und Zeit
Der Besitz der Khovanskys nahe Moskau, 1682-89.


Zusammenfassung
Die Sonne geht über dem Moskauer Fluß auf. Der Bojar Schaklovity schreibt einen Brief an den Zar und seine Ratgeber. Er warnt vor dem Prinzen Khovansky und seinen reaktionär gesinnten Streltsky-Anhängern, die einen Anschlag auf die fortschreitende Modernisierunng des States planten. Khovansky trifft ein und wird umjubelt, als er den Verrat der Feinde des Thrones anprangert. Sein Sohn Andreij interessiert sich für ein deutsches Mädchen, Emma, wird aber von Marfa, einer seiner ehemaligen Geliebten, zurückgehalten. Vater und Sohn streiten sich um Emma, doch kehrt Friede ein, als Dosifey auftritt, der Anführer der Alten Gläubigen. Marfa kümmert sich um Emma. Im Hause des Prinzen Golitsin, dem westlich erzogenen Favoriten der Zarin Sophia, wird Marfa dazu aufgefordert, dessen Zukunft vorauszusagen. Sie prophezeiht seinen Untergang. Golitsin trifft sich mit Khovansky und Dosifey. Sie werden von Schaklovity unterbrochen, der die Nachricht bringt, das die Khovanskys als Verräter erkannt worden sind.

Im Strelsky-Viertel erinnert Marfa sich an ihre Liebe zu Andreij. Dosifey tröstet sie. Die wilden Strelsky-Soldaten werden durch die Nachricht angefeuert, daß sich die Truppen des Zars im Anmarsch befinden. Doch Khovansky befiehlt ihnen, sich dem Willen des Zaren zu unterwerfen und sich aufzulösen. In seiner Residenz wird er von Dienstmädchen unterhalten und kümmert sich wenig um die Warnungen, auf seine Sicherheit zu achten. Schaklovity tritt auf, um ihn vor den Staatsrat zu führen. Als Khovansky sich zur Abreise vorbereitet, sticht ihm Schaklovity einen Dolch in den Rücken.

Am Platz des Heiligen Basil verabschiedet Golitsin sich auf seinem Weg ins Exil. Andreij droht Marfa, da sie ihn von Emma fernhält. Die Strelskys treten auf. Sie tragen die Blöcke auf denen sie hingerichtet werden sollen. Ein Gesandter des Zaren erscheint mit der Nachricht, der Zar lasse sie begnadigen. Die Alten Gläubigen werden nun in die Kämpfe der Prinzen verwickelt und durch ganz Rußland verfolgt. Zum letzten Mal versammeln sie sich in ihrer Waldeinsiedelei. Sie wollen eher ihrem Glauben treu bleiben und zusammen sterben, als sich den Soldaten zu ergeben. Dosifey betet für ihre Erlösung. Zusammen mit Andreij und Marfa besteigt er einen aufflammenden Scheiterhaufen. Als die Soldaten eintreffen, erkennen sie Massenselbstmord und Verbrennung.


Rezeption
A completion and orchestration of Musorgsky’s opera of 1886 for a filmed performance.  In five acts.

Musorgsky’s unfinished historical epic about the Khovansky Affair (the savage political struggle in late 17th century Russia that ushered in the rule of the Emperor Peter the Great) is a deeply frustrating affair. It contains some of Musorgsky’s most beautiful and inspired music, but the composer never managed to finish it and orchestrated only a few small fragments. It is therefore unperformable as it stands.

Rimsky-Korsakov made a long famous performing version, in which he cut and reordered the material to his own tastes. Shostakovich’s knowledge of Musorgsky’s music was unparallelled among modern musicians (indeed he knew much of it by heart). By returning to the composer’s original sketches as edited by Pavel Lamm, he was able to create a modern version that gives us a quite different insight from Rinsky’s into what the opera might have been like had Musorgsky managed to complete it. Shostakovich’s version is tougher, bleaker and far closer to Musorgsky’s own orchestral style than Rimsky’s beautiful but lush and ornate approach.

Shostakovich’s version, although written for a film-version of the opera, has nowadays become the standard text for performance of this piece in the world’s opera-houses.

Note by Gerard McBurney


Stimmung
dramatisch, tragisch


Themen
Geschichte, Beziehungen, Religion, Politik, Gesellschaft





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