
Photo:Lioba Schöneck
Hannover, 2000, Helfried Foron dir.
Schlünz, Annette
TagNachtTraumstaub (1999/2000)
Text / Libretto by Ulrike Schuster / Matthias Roth / Annette Schlünz (G)
Besetzung
S,M,T,Bar,speaker; solo fl,solo perc; 1.0.1.bcl.2(II=dbn)-0.1.1.1-perc(2)-pft(=cel)-vln.vla.vlc.db.
Abkürzungsverzeichnis (PDF).
Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in der ganzen Welt.
Uraufführung
6/1/2000
Deutscher Pavillon, Hannover
Helfrid Foron, Regisseur
Dirigent: Eberhard Kloke
Ensemble: Soloists of Oper Leipzig / Das Neue Ensemble Hannover
Rollen
| Gundelach | Schauspieler |
| ER 1 | Tenor |
| ER 2 | Bariton |
| SIE 1 / Hella | Sopran |
| SIE 2 / Flora | Mezzosopran |
| Flötistin / Percussionist | 2 Instrumentalsolisten auf der Bühne |
Zusammenfassung
Annette Schlünz durchforscht in ihrem Musiktheater TagNachtTraumstaub das ewig alte, immer neue Labyrinth der Liebe, den Garten der Pfade, die sich verzweigen: Analogie zum menschlichen Leben, in Bild, Klang und Sprache übersetzt. Eine faszinierende Welt zwischen Realem und Irrealem, zwischen Wachen und Träumen entsteht. Ein Mann träumt; er träumt, dass er träumt; er träumt, dass er aus dem Traum erwacht, und das Erwachen ist auch noch Traum. Er sieht sich selbst im Traum, zwei Frauen kommen, und so sieht er sich doppelt, mit zwei Frauen, zwischen Phantomen. So verliert er sich, auf dem Wege zu sich selbst und niemals ankommend, in seinem Traum. Am Ende begegnen sich die beiden Frauen, die Rivalinnen sein müssten, und verabschieden sich mit dem Grußwort vor einem Wagnis: "Wünsch’ mir Glück!"
Stimmung
poetisch
Themen
Beziehungen

