
Photo:Ellinger
Salzburg, 1961, Paul Hager dir.
Wagner-Régeny, Rudolf
Das Bergwerk zu Falun (1958-60)
Opera
Libretto by the composer after Hugo von Hofmannsthal (G)
Besetzung
3S,lyrS,M,2A,2T,Bar,5B,child's voice; small male chorus;
2.picc.2.2.2.dbn-3.2.3.0-timp.perc-harp-pft-accordion-harmonium-strings.
Abkürzungsverzeichnis (PDF).
Uraufführung
8/20/1961
Salzburg
Paul Hager, Regisseur
Dirigent: Heinz Wallberg
Ensemble: Salzburg Festival
Rollen
| ELIS FRÖBOM | Bariton |
| PEHRSON DAHLSJÖ | Baß |
| ANNA, seine Tochter | Lyrischer Sopran |
| DIE GROßMUTTER | Alt |
| DIE BERGKÖNIGIN | Mezzosopran |
| DER ALTE TORBERN | Tenor |
| DER KNABE AGMAHD | Stummes Mädchen |
| FRAU JENSEN, Wirtin | Alt |
| ILSEBILL | Sopran |
| REGINE | Sopran |
| KATHRINE | Sopran |
| Matrosen: PETER, KLAUS und PORTUGIESER | Bässe |
| Der alte Fischer | Baß |
| Seine Frau | Alt |
| Sein Sohn | Tenor |
| Das Kind | Kinderstimme |
| Magd, Knecht, die Hochzeitsgäste, Bergleute |
Ort und Zeit
Ein einsames Fischerdorf und in der Bergwelt zu Falun im 19. Jahrhundert
Zusammenfassung
Nach dem Tod seines Vaters, an dem er sich mitschuldig fühlt, kehrt der Matrose Elis Fröbom der See den Rücken. Als er zu Hause auch seine Mutter tot findet, erfaßt ihn tiefe Melancholie und Überdruß am Leben. Elis fühlt sich von geheimnisvollen Mächten hinabgezogen in den Schoß der Erde. Der alte Torbern, mystisches Wesen zwischen der Ober- und der Unterwelt, zeigt ihm das Reich der Bergkönigin, das Elis jedoch erst betreten darf, wenn er alles Menschliche abgestreift hat. Elis wird Bergmann in Falun, wo er im Hause des Bergwerksbesitzers Dahlsjö und dessen Tochter Anna wohnt. Anna verliebt sich in den seltsam abweisenden Gast, der neues Leben in den heruntergewirtschafteten Betrieb bringt. Doch als Dahlsjö Elis zu verstehen gibt, daß er ihn gerne zum Schwiegersohn hätte, flieht dieser vor seinen Gefühlen und eilt hinab in den Schacht, wo er vor einer geheimnisvollen Tür zusammenbricht. Noch einmal versucht Elis dem Sog zu widerstehen, doch am Tage der Hochzeit mit Anna hat ihn die Kälte gegenüber dem Leben und den Menschen so weit erfaßt, daß ihn der Ruf der Bergkönigin für immer in die Tiefe zieht.
Stimmung
dramatisch, poetisch
Themen
Zauberei/Geheimnis, Beziehungen
Kaufausgaben
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