Genée, Richard
Der Musikfeind (1862)
Comic operetta in one act
Libretto by the composer (G)
Besetzung
S,T,buffoB;
2(II=picc).2.2.2-2.2.3.0-timp-strings;
On-stage: string quartet.
Abkürzungsverzeichnis (PDF).
Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in der ganzen Welt.
Uraufführung
1/17/1862
Friedrich-Wilhelmstädtisches Theater, Berlin
Ensemble: Unknown
Rollen
| HAMMER, Rentier | Baßbuffo |
| IDA, seine Nichte | Sopran |
| ALFRED MOLL, Komponist | Tenor |
Ort und Zeit
Hammers Landhaus, in der Nähe einer Großstadt. Mitte des 19. Jahrhunderts
Zusammenfassung
„Zum Verzweifeln heut’ zu Tage ist’s mit der Musik! Ruh hat man vor dieser Plage nicht ’nen Augenblick!“ Hammer hat sich in seinem Landhaus verbarrikadiert, weil er keine Musik mehr hören kann. Das hat seinen Grund allerdings nicht in einer Überempfindlichkeit der Hörnerven, sondern in gekränkter Eitelkeit. Hammer scheiterte vor Jahren bei seinem Debüt als Sänger, woran er nicht erinnert werden möchte. Dies tut zu seinem Leidwesen aber seine Nichte Ida, die immer ein Liedchen auf den Lippen hat und die ausgerechnet den Komponisten Alfred Moll heiraten möchte. Aber wie soll sie dazu das Einverständnis ihres Oheims bekommen? Alfred hat sich unter Vortäuschung falscher Tatsachen bei Hammer eingemietet, wobei er zuvor seine absolute Unmusikalität unter Beweis stellen mußte. Als Ida ihrem Geliebten eines Abends ein altes, in der Familie beliebtes Lied vorsingt, kommt Alfred die Idee, wie man Hammer von seiner Melophobie kurieren könne...

