
Photo:Cécile Laval
Bruniquel, 2002
Offenbach - Keck
Croquefer ou Le Dernier des paladins (OEK critical edition) (1857)
Opéra-bouffe in one act
Libretto by Adolphe Jaime and Etienne Tréfeu; new German version; new English version by Richard Duployen (F,G,E)
Besetzung
S,3T,Bar;
2(II=picc).1.2.1-2.2.1.0-timp.perc-strings.
Abkürzungsverzeichnis (PDF).
Vertriebsgebiet
Dieses Werk ist erhältlich bei Boosey & Hawkes für Aufführungen in der ganzen Welt.
Uraufführung
2/12/1857
Paris
Ensemble: unknown
Erstaufführung der Fassung
8/2/2002
Bruniquel
Frank T'Hézan, Regisseur
Dirigent: Jean-Christophe Keck
Ensemble: Cie de la Tour Brunehaut
Rollen
| EISENFRAß, Ritter voller Furcht und Tadel | Tenor |
| FEUERSTEIN, sein Knappe, Diener voller Eigensinn | Tenor |
| SCHLAGETOT, Ritter, nicht ganz vollständig | Bariton |
| SCHWEFELBLÜTE, seine Tochter | Sopran |
| SCHÄDELBRECHT, Edelmann, Neffe von Ritter Eisenfraß | Tenor |
Ort und Zeit
Plattform eines halb ruinierten Turmes. In früherer Zeit
Zusammenfassung
Eisenfraß, ein Ritter von sehr trauriger Gestalt, verschluckt seinen Säbel, den letzten, der ihm noch geblieben war. Brauchen wird er ihn vermutlich auch nicht mehr: Sein Gegner Schlagetot, dem er die Tochter Schwefelblüte entführte, erweist sich als nur bedingt kampftauglich, denn er hat in der Schlach gegen die Ungläubigen bereits eine Reihe relevanter Körperteile eingebüßt, unter anderem seine Zunge. Als Schlagetot dennoch den Fehdehandschuh wirft, naht rettend Eisenfraß’ Neffe Schädelbrecht. Eisenfraß stellt seinen Gegner vor die Alternative: Tod Schwefelblütes oder ihre Heirat mit ihm. Es kommt zur erzwungenen Aussöhnung, die aber von subversiven Elementen beider Parteien sabotiert wird. Der Wein ist vergiftet, versehentlich allerdings mit Rizinusöl. Der Aufmarsch der Truppen geht über in einen kollektiven Durchmarsch, bei dem Eisenfraß’ Säbel und Schlagetots Zunge wieder zu Tage gefördert werden. Zum Happy End schicken der Komponist und seine Textdichter Grüße aus dem Irrenhaus.
Stimmung
heiter
Themen
Geschichte, Beziehungen, Politik, Gesellschaft

